Interview

... mit Sabine Karoß und Stephanie Schroeter

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil es längst überfällig ist!

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
In dieser... >>>
... mit Sabine Karoß und Stephanie Schroeter

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil es längst überfällig ist!

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
In dieser Aufsatzsammlung, die wissenschaftliche Referate und künstlerische Arbeiten eines Symposions der Gesellschaft für Tanzforschung an der Universität Mozarteum Salzburg bündelt, werden neue Methoden eines inszenierungs-/aufführungsanalytischen und ebenso praktisch-forschenden Zugangs zu Zusammen- und Wechselspielen von Musik/Klang und Tanz/Bewegung in Choreographie und Performance vorgestellt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Inter- und transdisziplinäre Forschungen zur Wirkung und Wahrnehmung hör- und sichtbarer Bewegungen finden im deutschen Sprachraum nur vereinzelt statt. Der vorliegende Band, der dieses Desiderat zu beheben sucht, bietet ein breites Spektrum an Diskussionen zu dieser Thematik, die unterschiedlichen Fachdisziplinen, jedoch vornehmlich der Tanz-, Theater-, Musik- und Medienwissenschaft entspringen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit jeder/m, der offene Augen und Ohren hat – vor allem aber auch über ein ausgeprägtes Bewegungsgespür verfügt, das sie/er mit offenen Augen und Ohren verbinden kann.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Was für ein facettenreicher Einblick in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten hör- und sichtbarer Bewegungen in Choreographie und Performance! <<<


Sabine Karoß / Stephanie Schroedter (Hg.)

Klänge in Bewegung

Spurensuchen in Choreografie und Performance. Jahrbuch TanzForschung 2017 Bd. 27

Als Bewegungen in Raum und Zeit stehen sich Tanz, Musik und Klänge besonders nahe und können vor diesem Hintergrund sehr eindringliche, audiovisuell kinästhetische Sensationen entwickeln – Sinneseindrücke im ursprünglichen Wortsinn. Dennoch zeigen sich auch immer wieder Tendenzen, die hör- und sichtbaren Bewegungsgestaltungen voneinander zu emanzipieren, um sie in ihrer jeweils eigenen Materialität und Medialität zur Geltung kommen zu lassen und auf diese Weise herkömmliche Erwartungen zu irritieren.
Die Beiträge dieses Bandes gehen der Frage nach, welche Bewegungs- und Klangspuren sich in diesem Wechselspiel der Künste zeigen und welche Wahrnehmungsspuren sie dabei hinterlassen können.


 

Sabine Karoß (Diplom-Sportlehrerin), geb. 1962, arbeitet als Akademische Mitarbeiterin in der Fachrichtung Sportwissenschaft und Sport an der PH Freiburg und vertritt dort das Bewegungsfeld Tanzen in Praxis und Theorie in der Lehrerausbildung.
Stephanie Schroedter (PD Dr.), geb. 1966, arbeitet an der Schnittstelle von Tanz- und Musikwissenschaft und habilitierte sich in beiden Fächern an der Freien Universität Berlin.

Homepage:
Stephanie Schroedter: Gesellschaft für Tanzforschung
Stephanie Schroedter: FU Berlin

Besprochen in:
Up To Dance, 1 (2018)
tanz, 1 (2018), Arnd Wesemann

Tanzwissenschaft, Musikwissenschaft, Sound Studies, Medienwissenschaft, Tanzpädagogik, Musikpädagogik

Print 29,99 €

10/2017, 234 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3991-9

Artikel-Nr.: 3991

-3991-9: Karoß/Schroedter (Hg.), Klänge in Bewegung

Spurensuchen in Choreografie und Performance. Jahrbuch TanzForschung 2017 Bd. 27

 

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