Interview

... mit Christoph Hust

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil digitale Spiele ein wichtiger Teil der Gegenwartskultur geworden sind. Sie bieten vielfältige Gelegenheiten für interessante Fragen (und... >>>
... mit Christoph Hust

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil digitale Spiele ein wichtiger Teil der Gegenwartskultur geworden sind. Sie bieten vielfältige Gelegenheiten für interessante Fragen (und interessante Antworten). Und sie liegen in der Schnittmenge unterschiedlicher Forschungsbereiche, so dass ein Überblick notwendigermaßen interdisziplinär und inhaltlich divers wird. Noch dazu hatte ich wunderbare Autorinnen und Autoren!

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Buch zeigt – mal eher in der Reflexion von Methodik, mal eher in Fallstudien –, was für Fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln gestellt werden können. So ergibt sich ein buntes Mosaik von Forschungsinteressen und Standpunkten. Mit dem Schwerpunkt zur Ästhetik fokussiert es zudem auf Fragen, die in der deutschsprachigen Literatur bisher noch etwas weniger untersucht worden sind als in anderen Forschungstraditionen.

3. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Am liebsten mit Umberto Eco, aber das geht leider nicht mehr.

4. Ihr Buch in einem Satz:
Das Buch bietet einen Überblick über unterschiedliche Ansätze, die Faszination und die kulturelle Relevanz digitaler Spiele zu erklären. <<<


Christoph Hust (Hg.)

Digitale Spiele

Interdisziplinäre Perspektiven zu Diskursfeldern, Inszenierung und Musik

Von Zork und Tetris zu World of Warcraft und Layers of Fear: Digitale Spiele können mittlerweile auf eine mehrere Jahrzehnte dauernde Geschichte zurückblicken. Dieser Band beleuchtet Computer- und Konsolenspiele aus unterschiedlichen kulturwissenschaftlichen Perspektiven, darunter der Philosophie, Japanologie, Kunstgeschichte, Amerikanistik, Medizingeschichte, Germanistik, Regie, Genderforschung, Dramaturgie und Musikwissenschaft. Am Beispiel von Fallstudien zu diversen Games der letzten vier Jahrzehnte sowie in einer Kombination aus methodischer Reflexion und praktischer Anwendung wird ein breites Spektrum an Zugängen exemplarisch vorgestellt.


 

Christoph Hust (Dr. phil.) lehrt als Professor am Zentrum für Musikwissenschaft in Leipzig.

Kulturwissenschaften, Japanologie, Philosophie, Kunstgeschichte, Amerikanistik, Medizingeschichte, Germanistik, Regie, Genderforschung, Dramaturgie, Musikwissenschaft sowie Videospieler_innen

Zusatzmaterialien:

Abbildungen Dreps (PDF)

Print 34,99 €

01/2018, 422 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-4002-1

Artikel-Nr.: 4002

-4002-1: Hust (Hg.), Digitale Spiele

Interdisziplinäre Perspektiven zu Diskursfeldern, Inszenierung und Musik

 

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01/2018, 422 Seiten
ISBN 978-3-8394-4002-5

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