Okulare Demokratie

Der Bürger als Zuschauer

In The Eyes of the People entwickelt der Politikwissenschaftler Jeffrey Edward Green unter der Bezeichnung »Okulare Demokratie« eine grundlegend neue Theorie demokratischer Teilhabe. Dabei wird der Blick der Bürger_innen als Instrument demokratischer Kontrolle hervorgehoben, in dessen Fokus nicht Inhalte, sondern die öffentliche Performance von Spitzenpolitiker_innen steht.

Der Band stellt diese Demokratietheorie vor und macht den Ansatz sowie die Diskussion um ihn erstmals für den deutschen Diskurskontext zugänglich. Die Beiträger_innen greifen dabei die Debatte um die Krise der repräsentativen Demokratie auf und untersuchen die Potenziale einer plebiszitären Zuschauerdemokratie.

29,99 € *

2017-09-01, 198 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4004-5

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Dominik Hammer

Dominik Hammer, Katholische Erwachsenenbildung im Lande Niedersachsen e.V., Hannover, Deutschland

Marie-Christine Kajewski

Marie Kajewski, Katholische Erwachsenenbildung im Lande Niedersachsen e.V., Hannover, Deutschland

... mit Dominik Hammer

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die meisten Demokratietheorien beschäftigen sich in einem Ausmaß mit Partizipation, das dem tatsächlichen Grad an Bürgerbeteiligung nicht entspricht. Deshalb ist es wichtig, über Theorien zu diskutieren, die Demokratie jenseits von Repräsentation und Partizipation fassen. Ein Ansatz, der dies tut, ist Ocular Democracy. Dieser Sammelband klärt, welche Potenziale und Grenzen die okulare Demokratietheorie besitzt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Mit Okularer Demokratie führt unser Sammelband eine neue Demokratietheorie in den deutschen Diskurskontext ein, die die Augen und nicht die Stimme als Organ der Volkssouveränität stark macht. Okulare Demokratie verfolgt das Ziel, die Bürger in ihrer Zuschauerrolle zu stärken und schlägt alternative Wege der Demokratisierung vor. Jeffrey Edward Greens Text liefert zudem die erste deutschsprachige Darstellung seiner Theorie.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Während die politikwissenschaftlichen Debatten gerade um Postfaktizität kreisen, legt dieser Sammelband den Fokus auf die Diskussion derjenigen Faktoren von Politik, die jenseits von Faktizität und Programmatik liegen. Eine Einbeziehung dieser Faktoren könnte helfen, den theoretischen Deadlock von Populismus und Technokratie aufzulösen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten möchten wir mit Vertreter_innen der politischen Bildung sowie mit Medienvertreter_innen über unser Buch ins Gespräch kommen. Also mit denjenigen, die das im Buch diskutierte Ideal des Candor, der demokratischen Offenheit, in ihrer Arbeit fruchtbar machen könnten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Renommierte Politische Theoretiker_innen diskutieren eine innovative, herausfordernde Demokratietheorie.

Besprochen in:
Zivilgesellschaft Info, 3 (2017)
Buchtitel
Okulare Demokratie Der Bürger als Zuschauer
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
198
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4004-5
DOI
10.14361/9783839440049
Warengruppe
1733
BIC-Code
JPHV JPA
BISAC-Code
POL007000 POL010000 POL016000
THEMA-Code
JPHV JPA
Erscheinungsdatum
2017-09-01
Auflage
1
Themen
Politik
Adressaten
Politikwissenschaft, Politische Theorie, Soziologie, Philosophie, Politische Bildung
Schlagworte
Demokratie, Demokratietheorie, Teilhabe, Repräsentation, Plebiszit, Politik, Ästhetik, Jeffrey Green, Okulare Demokratie, Politische Theorie, Politics, Politikwissenschaft

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