Interview

... mit Andrea Kramper

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Es ging mir darum zu zeigen, was Storytelling für Museen attraktiv macht und wo die Schwierigkeiten in seiner Anwendung liegen. Denn Storytelling birgt... >>>
... mit Andrea Kramper

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Es ging mir darum zu zeigen, was Storytelling für Museen attraktiv macht und wo die Schwierigkeiten in seiner Anwendung liegen. Denn Storytelling birgt großes Potenzial für Museen, aber es gibt viele Vorbehalte und Missverständnisse gegenüber der Erzähltechnik. Mein Ziel ist es das zu ändern. Im Buch widme ich mich daher den Fragen: Was ist Storytelling und woher kommt es? Und wie können Museen es nutzen?

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Mein Buch verbindet die theoretische Perspektive auf Storytelling mit einem Blick auf die Möglichkeiten seiner Praxisanwendung. Mein Ansatz ist dabei interdisziplinär mit Bezug auf Literatur-, Kommunikations- und Kognitions-, sowie Museumswissenschaften. Zum einen will ich zeigen, was Storytelling ausmacht. Zum anderen geht es mir darum insbesondere die Skepsis gegenüber Erzähltechniken im Museumsbereich zu thematisieren.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Bisher befassen sich vor allem Kognitions- und Kommunikationswissenschaften mit Storytelling. Aber auch die Museumswissenschaften, insbesondere im angloamerikanischen Bereich debattieren zunehmend seine Relevanz. Storytelling wird hier als Mittel gesehen um das Verständnis für Inhalte zu erhöhen, aber auch um die Partizipation zu fördern und Museen durch die Einbeziehung unterschiedlicher Erzählperspektiven offener zu gestalten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit all jenen, die sich für die Bedeutung von Kommunikation im zeitgenössischen Museum interessieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Was ist Storytelling, warum ist es sinnvoll und wie können Museen durch Erzähltechniken ihre Inhalte verständlicher und partizipativer gestalten. <<<


Andrea Kramper

Storytelling für Museen

Herausforderungen und Chancen

Gleichgültig, wie spannend ein Thema ist: Die Art der Vermittlung entscheidet darüber, ob es verstanden wird. Museen stehen dabei vor einem grundlegenden Dilemma: Sie müssen einerseits wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, andererseits ihre Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Eine Lösung für dieses Problem bietet Storytelling – eine Kommunikationstechnik, die Inhalte mit Hilfe von klassischen Erzählmustern vermittelt.
Andrea Kramper beleuchtet anhand von Erkenntnissen aus der Museologie sowie den Kognitions- und Kommunikationswissenschaften die Herausforderungen und das Potenzial des Storytellings und zeigt, wie Museen hiervon profitieren können.


 
Autorenbild Kramper, Andrea

Andrea Kramper (M.A. & MA) ist selbstständige Kommunikationsberaterin und lebt in Bielefeld. Die Ethnologin mit einem Master in Museumsmanagement und Kommunikation verfügt über Praxiserfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und Großbritannien. Ihr Schwerpunkt liegt im Storytelling für Kulturinstitutionen, u.a. für Ausstellungen und Audioguides.

Homepage:
Andrea Kramper: www.andrea-kramper.com

Besprochen in:
https://austria-forum.org, 12.11.2017, Helga-Maria Wolf

Museums- und Kulturmanagement, Kulturmarketing und -politik sowie Praktiker_innen des Museumsmanagements, der Ausstellungskonzeption, Vermittlung und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Print 19,99 €

09/2017, 140 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-4017-5

Artikel-Nr.: 4017

-4017-5: Kramper, Storytelling für Museen

Herausforderungen und Chancen

 

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E-Book 17,99 €

PDF-Download, 2,01 MB
09/2017, 140 Seiten
ISBN 978-3-8394-4017-9

EPUB-Download, 1,50 MB
09/2017
ISBN 978-3-7328-4017-5

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