Interview

... mit den Herausgebern

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Auf dem Boden der verschiedensten Erfahrungen, die Städter_innen mit Brachflächen gemacht haben, lässt sich der Lebensraum Stadt, seine... >>>
... mit den Herausgebern

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Auf dem Boden der verschiedensten Erfahrungen, die Städter_innen mit Brachflächen gemacht haben, lässt sich der Lebensraum Stadt, seine Entwicklung, Praxis und Wahrnehmung, besser verstehen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Es eröffnet einen Blick in die Geschichte der literarischen, fotografischen und filmischen Darstellung von Brachflächen und verknüpft dabei die Fäden unterschiedlicher Sichtweisen auf die Stadt, wie die architektonische, soziologische oder auch ökologische.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Im Kontext von De- und Reurbanisierung sowie partizipativer Stadtentwicklung ist (und bleibt) die Brache ein umkämpfter Hoffnungsraum.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit allen, die sich – in den unterschiedlichsten Spielarten – gern auf Brachflächen herumtreiben!

5. Ihr Buch in einem Satz:
Unser Buch untersucht die ästhetische Dimension von Stadtbrachen und versucht, die vielen Facetten ihrer theoretischen Beschreibung zu systematisieren. <<<


Jacqueline Maria Broich / Daniel Ritter

Die Stadtbrache als »terrain vague«

Geschichte und Theorie eines unbestimmten Zwischenraums in Literatur, Kino und Architektur

Die Brachfläche hat längst ihren Ruf als städtebauliches Ärgernis verloren und ist zu einem Hoffnungs- und Möglichkeitsraum für neue Formen urbanen Lebens avanciert. Im Rahmen dieser Neubewertung spielte sowohl in der Architekturtheorie als auch in Literatur und Kunst der französische Begriff des terrain vague eine entscheidende Rolle.
Dennoch ist bei der Betrachtung der Stadtbrache die Geschichte des in der französischen Romantik und Moderne verankerten Begriffs bisher übersehen worden. Dieser Band liefert daher eine historische und systematische Untersuchung des Konzepts des terrain vague.


 

Jacqueline Maria Broich, geb. 1983, hat in Köln, Bonn, Reims und Madrid Romanistik, Germanistik und Erziehungswissenschaften studiert. Seither ist sie als Studienrätin am Gymnasium für die Fächer Spanisch, Französisch und Deutsch als Zweitsprache sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Romanischen Seminar der Universität zu Köln tätig.
Daniel Ritter, geb. 1984, ist nach seinem Studium der Romanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften in Köln und Bordeaux als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Romanischen Seminar der Universität zu Köln tätig.

Homepage:
Jacqueline Maria Broich: www.terrainvague.de
Daniel Ritter: www.terrainvague.de

Stadtgeographie, Stadtplanung, Stadtsoziologie, Stadtgeschichte, Architekturtheorie, Architekturgeschichte, Literaturwissenschaft, Kultur- und Medienwissenschaften, Ästhetik, Phänomenologie, Raumtheorie, Urbanistik

Print 39,99 €

09/2017, 334 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-4095-3

Artikel-Nr.: 4095

-4095-3: Broich/Ritter, Die Stadtbrache als »terrain vague«

Geschichte und Theorie eines unbestimmten Zwischenraums in Literatur, Kino und Architektur

 

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10/2017, 334 Seiten
ISBN 978-3-8394-4095-7

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