Die Naturalisierung des Geschlechts

Zur Beharrlichkeit der Zweigeschlechtlichkeit

Wie kommt die in den »Anti-Genderismus«-Debatten behauptete ›Natürlichkeit‹ der Geschlechter zustande? Wie kann sie hinterfragt werden? Und wie ist die Beharrungsfähigkeit der Vorstellung von zwei binär aufeinander ausgerichteten Geschlechtern zu erklären?

Der Band vereint Beiträge aus der Anglistik, Ethik, Neurowissenschaft, Pädagogik, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie, Theologie sowie der Ur- und Frühgeschichte, die sich der Frage widmen, wie, wann und unter welchen Bedingungen Geschlecht zu ›Natur‹ wird und wann es nicht einfach selbstverständlich erscheint.

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2018-02-23, 226 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4110-3

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Gero Bauer

Gero Bauer, Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland

Regina Ammicht Quinn

Regina Ammicht Quinn, Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland

Ingrid Hotz-Davies

Ingrid Hotz-Davies, Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland

... mit den Herausgebern

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Im Kontext andauernder Kritik an ›den Gender Studies‹ sowie vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Diskurse, die Vorstellungen von einem rein binär gedachten Geschlecht einerseits immer weiter relativieren und andererseits mit immer stärkerer Vehemenz bestätigen, stellt sich die Frage, wie die Behauptung der ›Natürlichkeit‹ der Zweigeschlechtlichkeit in diese Diskurse eintritt. Dieser Frage stellen sich die Beiträge in diesem Band aus verschiedenen disziplinären Perspektiven.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Unser Anspruch an dieses Buch war, Perspektiven aus möglichst vielen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen auf die Frage nach der ›Natürlichkeit‹ der Zweigeschlechtlichkeit zu versammeln. Gerade die Einbeziehung naturwissenschaftlicher Stimmen sowie die Vielfalt der aufgezeigten Methoden und bearbeiteten Materialien veranschaulicht die wissenschaftliche Produktivität des interdisziplinären Austauschs in den Gender Studies.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In seiner Vielfalt der methodischen und interdisziplinären Zugänge zur Frage nach der ›Naturalisierung des Geschlechts‹ leistet der Band einen Beitrag zur forschenden Auseinandersetzung mit einer (gesellschaftlich wie wissenschaftlich) nach wie vor umstrittenen Problematik. Gerade die Fokussierung auf Einzelstudien gibt, so hoffen wir, einen positiven Impuls für die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Reproduktion und Dekonstruktion binärer Geschlechtlichkeit.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit denjenigen, die unser Staunen über die Beharrlichkeit der Rede von den ›Männern vom Mars‹ und den ›Frauen von der Venus‹ teilen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Dieses Buch stellt die Frage, wie die Behauptung der ›Natürlichkeit‹ der Zweigeschlechtlichkeit zustande kommt und in welchen Bereichen ›die Wissenschaft‹ ganz andere Erkenntnisse hervorbringt.

»Ein schönes Buch für alle, die sich entemotionalisiert und wissenschaftlich fundiert mit der Idee der Zweigeschlechtlichkeit und ihrer Beharrungskraft befassen möchten.«
www.elisabeth-mantl.de, 26.03.2018
Besprochen in:
Kunst+Unterricht, 421-422 (2018), Anne Eßer
Buchtitel
Die Naturalisierung des Geschlechts Zur Beharrlichkeit der Zweigeschlechtlichkeit
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
226
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4110-3
DOI
10.14361/9783839441107
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JHB JFSK
BISAC-Code
SOC032000 SOC022000 SOC012000
THEMA-Code
JBSF JHB JBSJ
Erscheinungsdatum
2018-02-23
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Geschlecht, Körper
Adressaten
Anglistik, Gender Studies, Ethik, Pädagogik, Neurowissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie, Theologie, Ur- und Frühgeschichte sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Geschlecht, Gender, Sexualität, Anti-Genderismus, Körper, Gesellschaft, Gender Studies, Queer Theory, Kulturwissenschaft

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