Helga Jockenhövel-Schiecke

Mittelosteuropäische Migrantinnen in Berlin

Transnationale Prozesse: Bildung, Erwerbstätigkeit, Familie

Wie verlaufen die Migrationsprozesse von Frauen, die seit 1989 aus 13 EU- und Nicht-EU-Ländern Mittelosteuropas in Berlin als Arbeits-, Bildungs- und Heiratsmigrantinnen zuwanderten?
Die Studie von Helga Jockenhövel-Schiecke zeigt die hohe Bereitschaft der Migrantinnen, das mitgebrachte kulturelle Bildungskapital sowie ihre Erwerbsorientierung zu erweitern. Beide sind charakteristisch für die Mittelschicht und prägen auch die mütterlichen Erziehungsstrategien. Der Untersuchung liegen biographische Interviews zugrunde, in denen die Frauen ihre Migrationsmotive, gendertypische Bildungs- und Erwerbsprozesse, transnationale Lebensformen und Gefühle ihrer multiplen Zugehörigkeiten beschreiben. Sie spiegeln so die Feminisierung der Zuwanderung aus Mittelosteuropa – auch bei Bildungsmigrantinnen.


 

Helga Jockenhövel-Schiecke (Dr. phil.) lebt in Berlin und forscht zu Migranten und Geflüchteten. Sie war langjährige Flüchtlingsreferentin in einer internationalen NGO mit dem Themenschwerpunkt »Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge«.

Migrationsforschung, Frauenstudien, Europäische Zeitgeschichte, Sozial- und Kulturanthropologie, Soziologie, Politikwissenschaft

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10/2017, 302 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-4146-2

Artikel-Nr.: 4146

-4146-2: Jockenhövel-Schiecke, Mittelosteuropäische Migrantinnen

Transnationale Prozesse: Bildung, Erwerbstätigkeit, Familie

 

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10/2017, 302 Seiten
ISBN 978-3-8394-4146-6

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