Perspektiven einer anderen Natur

Zur Geschichte und Theorie der filmischen Zeitraffung und Zeitdehnung

Mit der Möglichkeit der Raffung und Dehnung von Zeit eröffnet der Film Einblicke in Dimensionen, die der Alltag verwehrt. Eine Pflanze erblüht in wenigen Momenten, unscheinbare Gesten werden auf Minutendauer gestreckt. Bewegungen und Abläufe erschließen sich durch diese zeitliche Perspektivierung neu. Sie können redigiert und überformt werden.

Der Band zeichnet am Beispiel des dokumentarischen Films die historische Entwicklung dieser Verfahren nach und beschreibt – im Anschluss an Theorien Roman Ingardens, Walter Benjamins und Siegfried Kracauers – deren ästhetische Wirkung. Gezeigt wird, wie sich das Verständnis der Verfahren im Laufe der Filmgeschichte gewandelt hat.

Behandelt werden unter anderem Werke und Positionen Eadweard Muybridges, Leni Riefenstahls, Godfrey Reggios und die Zeitrafferexperimente Alexander Kluges.

Open Access

2015-09-27, 370 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0239-9
Dateigröße: 8.01 MB

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Andreas Becker

Andreas Becker, Keio-Universität, Tokyo, Japan

»Eine präzise und originelle Beschreibung spezifischer ästhetischer Qualitäten der filmischen Zeitmanipulationen.«
Markus Stauff, MEDIENwissenschaft, 2 (2005)
Autor_in(nen)
Andreas Becker
Buchtitel
Perspektiven einer anderen Natur Zur Geschichte und Theorie der filmischen Zeitraffung und Zeitdehnung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
370
ISBN
978-3-8394-0239-9
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
PER004030
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2015-09-27
Themen
Film
Adressaten
Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Filmhistoriker
Schlagworte
Zeitraffer, Zeitlupe, Zeitperspektive, Film, Medien, Medienwissenschaft

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