Jens Schröter / Alexander Böhnke (Hg.)

Analog/Digital – Opposition oder Kontinuum?

Zur Theorie und Geschichte einer Unterscheidung

Die Opposition der ›neuen digitalen‹ zu den ›alten analogen‹ Medien findet sich in Werbung, Popkultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Offenbar hat sich die Unterscheidung analog/digital zur paradigmatischen Leitdifferenz des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts entwickelt. Doch was bedeutet ›analog‹ bzw. ›digital‹ in verschiedenen Kontexten genau und gibt es nicht auch Übergänge zwischen beiden Formen? Wann taucht die Unterscheidung auf und in welchem Zusammenhang? Indem sich die Anthologie mit diesen und anderen Fragen aus verschiedenen Perspektiven beschäftigt, räumt sie ein erhebliches Forschungsdefizit nicht nur in den Medienwissenschaften aus.


 

Jens Schröter (Prof. Dr.) ist Professor für Theorie und Praxis multimedialer Systeme am Medienwissenschaftlichen Seminar der Universität Siegen. Einen seiner Forschungsschwerpunkte bildet die HiFi- und High-End-Kultur.
Alexander Böhnke (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Medienwissenschaft an der Universität Konstanz.

»[Dem Band gelingt es] in der Zusammenschau ganz verschiedener Perspektiven die Dichotomie analog/digital als signifikanten Kreuzungspunkt der Diskurse von Technik, Theorie, Wirtschaft und Politik zu markieren.«
Sven Werkmeister, Das Argument, 2661 (2005)

Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Technikgeschichte

Print 32,80 €

09/2004, 434 Seiten, kart.
ISBN 978-3-89942-254-2

Artikel-Nr.: 254

-254-2: Schröter/Böhnke, Analog-Digital

Zur Theorie und Geschichte einer Unterscheidung

 

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09/2015, 434 Seiten
ISBN 978-3-8394-0254-2

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