»Die Vernunft ist mir noch nicht begegnet«

Zum konstitutiven Verhältnis von Spiel und Erkenntnis

Es ist eine irrige Vorstellung der Moderne, dass Spiel und Wissenschaft nichts miteinander zu tun hätten. Dieser Band stellt das Spiel als einen zentralen Agenten von Wissensproduktion und Wissenschaftskultur vor und zeigt damit, dass Erkenntnis konstitutiv auf Spiel angewiesen ist. Während die zumeist phänomenologisch oder psycho-soziologisch ausgerichtete Literatur zum Spiel aus der Beobachterperspektive operiert, geht die hier gebotene Darstellung von der performativen Haltung des Teilnehmers aus. Spiel wird so nachvollziehbar als eine Bewegung im Zwischen, als eine Begegnung, die spekulative Brücken zwischen dem Erkennenden selbst und den Objekten der Erkenntnis schlagen kann. Die Frage nach dem Verhältnis von Spiel und Erkenntnis führt daher ins Zentrum des modernen Selbstverständnisses.

U.a. mit Beiträgen von Marcel Beyer, Hartmut Böhme, Karl Ludwig Pfeiffer, Hans Ulrich Reck und Christoph Wulf.

26,80 € *

2005-09-27, 288 Seiten
ISBN: 978-3-89942-352-5

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Natascha Adamowsky

Natascha Adamowsky, Humboldt-Universität Berlin, Deutschland

Besprochen in:

RBB Kulturradio, 28.05.2015, Gesche Schmoll
Autor_in(nen)
Natascha Adamowsky (Hg.)
Buchtitel
»Die Vernunft ist mir noch nicht begegnet« Zum konstitutiven Verhältnis von Spiel und Erkenntnis
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
288
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-352-5
DOI
10.14361/9783839403525
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC HP ABA
BISAC-Code
SOC022000 PHI034000 ART009000
THEMA-Code
JBCC QD ABA
Erscheinungsdatum
2005-09-27
Auflage
1
Themen
Kultur
Adressaten
Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie, Kunstwissenschaft
Schlagworte
Spiel, Erkenntnistheorie, Ästhetik, Wissenschaftskultur, Science of Entertainment, Medialität, Kultur, Kulturtheorie, Kulturphilosophie, Kunsttheorie, Kulturwissenschaft

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