Horst Fleig

Wim Wenders

Hermetische Filmsprache und Fortschreiben antiker Mythologie

Etliche Spielfilme von Wim Wenders kreisen insgeheim, in einer hermetischen Bildersprache, um Gestalten der antiken Mythologie. Der verkappte Held gleich dreier seiner Filme ist der trickreiche Hermes, der sich in unterschiedlicher Manier und Absicht als moderner 'Seelenführer' zu bewähren hat. Auch Heroen und Götter der »Odyssee« holt Wenders quasi vom Sockel, setzt sie als unsere Zeitgenossen in Szene und lässt sie mit unterschiedlichem Erfolg agieren. Zu bewundern ist eine künstlerisch eigensinnige, so ernste wie witzige »Arbeit am Mythos«, die Wenders seit Jahrzehnten quasi ohne öffentliche Resonanz durchgehalten hat.


 

Horst Fleig (Dr. phil.) ist Mitarbeiter an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Tübinger Arbeitsstelle des Goethe-Wörterbuchs). Seine Forschungsschwerpunkte sind Literaturwissenschaft, Film- und Erinnerungsliteratur und speziell die geisteswissenschaftliche Tiefenhermeneutik.

»Das reich illustrierte und grafisch ansprechend gestaltete Buch von Horst Fleig geht einem ganz speziellen Aspekt von Wim Wenders' Werk nach: dem Fortleben oder auch der Transformation antiker Mythologeme bzw. mythologischer Gestalten in diesen Filmen.«
Thomas Rothschild, MEDIENwissenschaft, 1 (2006)

Filmwissenschaft, Literatur- und Altertumswissenschaft, Philosophie, Theologie

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08/2005, 304 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-89942-385-3

Artikel-Nr.: 385

-385-3: Fleig, Wim Wenders

Hermetische Filmsprache und Fortschreiben antiker Mythologie

 

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07/2015, 304 Seiten
ISBN 978-3-8394-0385-3

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