Mnema

Derrida zum Andenken

Derrida ist in aller Munde, sein Werk dagegen nur wenig zur Kenntnis genommen. Der inflationäre Gebrauch von Termini aus seinem Õuvre geht mit einem kalkulierten Vergessen einher. Mnema aber bedeutet Andenken, Gedächtnis, Erinnerung, Erwähnung, Denkmal, Grabmal. Subtil zeigt sich in dem Wort an, daß jedes Sprechen, in dem Lebendiges Erwähnung findet, auf eine Abwesenheit verwiesen ist, die sich in keiner Gegenwart versammeln läßt. Diese »différance« vor allen Unterschieden hat sich im Werk Derridas ebenso nachgezeichnet wie vorgeschrieben. Philosophen und Kulturtheoretiker, Literatur- und Medienwissenschaftler knüpfen in diesem Band an Fragen, die das Werk Derridas entfaltet, an, um sie in unterschiedlicher Weise für ihre Disziplinen und über sie hinaus anzudenken und fruchtbar zu machen. Mit Beiträgen von Anton Bierl, Artur R. Boelderl, Silvia Henke, Alexander Honold, Peter Krapp, Hans-Joachim Lenger, Stefan Lorenzer, Oliver Marchart, Nikolaus Müller-Schöll, Jean-Luc Nancy, Avital Ronell, Georg Christoph Tholen, Elisabeth Weber, Samuel Weber, Michael Wetzel und Sandro Zanetti.

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2007-10-27, 262 Seiten
ISBN: 978-3-89942-510-9

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Hans-Joachim Lenger

Hans-Joachim Lenger, Hochschule für bildende Künste Hamburg, Deutschland

Georg Christoph Tholen

Georg Christoph Tholen, Universität Basel, Schweiz

»Der lesenswerte Band wird von Beiträgen abgerundet, die Derridas Einfluss auf Literatur und modernen Tanz beleuchten.«
Zeitschrift für Politikwissenschaft online, 07.04.2008
Besprochen in:

NZZ, 20.09.2008
Buchtitel
Mnema Derrida zum Andenken
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
262
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-510-9
DOI
10.14361/9783839405109
Warengruppe
1526
BIC-Code
HPCF7 HBCF7
BISAC-Code
PHI027000 PHI016000 PHI043000
THEMA-Code
QDHR7
Erscheinungsdatum
2007-10-27
Auflage
1
Themen
Sprache
Adressaten
Philosophie, Literaturwissenschaft, Medientheorie, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Derrida, Dekonstruktion, Abwesenheit, Différance, Sprache, Französische Philosophiegeschichte, Poststrukturalismus, Literaturwissenschaft, Philosophie

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