Aus dem Medienecho

»Warhol, Wilde, Lichtenstein, aber auch Schiller, Herder und, und, und. Das ganze Popwissen in gebündelter Form.«
Thomas Gross, Die ZEIT, 10.12.2009

»Ein wichtiges, vor allem als Nachschlagewerk äußerst wertvolles Buch.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2009

Interview

... mit Thomas Hecken

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Jedes Buch, das im deutschsprachigen Raum unter Akademikern an Spielweisen und Prinzipien der... >>>
... mit Thomas Hecken

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Jedes Buch, das im deutschsprachigen Raum unter Akademikern an Spielweisen und Prinzipien der Oberflächlichkeit, des Materialismus, der Dekoration, des Hedonismus und der Künstlichkeit abseits avantgardistischer oder anderer anerkannter künstlerischer Formen erinnert, kann aktuell noch einen Beitrag zu einer Änderung des ästhetischen und politischen Kanons leisten.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
»Pop. Geschichte eines Konzepts 1955-2009« zeigt das unendliche Ringen der Intellektuellen mit Phänomenen, die ursprünglich für sie nicht gemacht worden sind – Illustrierte, Popmusik, moderne Autos, Modetrends, dekoratives Design –, und es zeigt den Reichtum an Überlegungen, den man bei der Betrachtung dieser Dinge gewinnen kann, wenn man sich ihnen zuwendet.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Da die Quellen – vor allem Zeitungsaufsätze und Zeitschriftenartikel – bisher kaum erschlossen worden sind, allein deshalb schon historische wie systematische Betrachtungen fehlen mussten und zudem in Deutschland die Konzentration überwiegend der recht bedeutungslosen Pop-Literatur galt, erhebt das Buch den Anspruch, die Pop-Forschung erstmals auf ein tragfähiges Fundament zu stellen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit den Kulturwissenschaftlern, deren Kulturverständnis in Deutschland an den Universitäten bis heute leider ganz überwiegend von Foucault, Agamben, Butler, Handke, Godard, Benjamin, Dylan etc. bestimmt wird und nicht von Reyner Banham, Charles Jencks, George Melly, Motown, Hollywood-Komödien usw.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Von ABC bis XTC, von Abba bis Zappa, von Archigram bis Warhol – aus der Sicht von Lawrence Alloway bis Tom Wolfe. <<<


Thomas Hecken

Pop

Geschichte eines Konzepts 1955-2009

Pop ist weit mehr als ein Kürzel für »populär«. Der Pop-Begriff führt gleich in mehrere Bereiche hinein, die für die Kultur der westlichen Welt von großer Bedeutung sind.
Pop steht für die bunte, reizvolle Ästhetik des alltäglichen und medialen Konsums, Pop steht für wichtige Tendenzen im Unterhaltungssektor und in der modernen Kunst. Zudem wird unter dem Zeichen von Pop oft sogar für eine hedonistische Form der Gegenkultur gestritten.
Die publizistischen und intellektuellen Debatten rund um die Popkultur, um Popmusik, Pop-art, Pop-Theorie und um Camp, Underground, New Journalism, Postmoderne und Lifestyle zeichnet »Pop. Geschichte eines Konzepts« erstmals international umfassend nach.
Damit liegt nicht mehr und nicht weniger als ein Standard- und Nachschlagewerk zur Geschichte des Pop-Diskurses vor.


 
Autorenbild Hecken, Thomas

Thomas Hecken, geb. 1964, ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte, Kritik und Konzepte der Popkultur.

Homepage:
Thomas Hecken: www.pop-zeitschrift.de
Thomas Hecken: Uni Siegen

»Eine perfekte, hervorragend recherchierte und bestens formulierte kulturgeschichtliche Zeitreise.«
Hubert Minkenberg, www.socialnet.de, 29.12.2011
»Thomas Heckens Standardwerk zu den sich wandelnden Deutungen des Pop [ist] ein großer Gewinn auch für diejenigen Zweige der Popkulturforschung, die sich diesem Thema gesellschaftsgeschichtlich nähern. Es bietet einen vorzüglichen diskurshistorischen Rahmen, den die beginnende Popgeschichte mit Leben füllen muss.«
Detlef Siegfried, H-Soz-u-Kult, 16.05.2011
»Die Studie bietet einen fakten- und detailreichen historischen Überblick über Pop-Diskurse seit den 1950er Jahren und ihre Vorgeschichte in internationaler und künsteübergreifender Perspektive, ergänzt durch einige systematisierende Aspekte.«
Charis Goer, GERMANISTIK, 51/1-2 (2010)
»Thomas Hecken legt mit diesem voluminösen Werk ein (ge-)wichtiges Standard- und Nachschlagewerk zur Historiographie des Pop-Diskurses und der Konzeptualisierung von Pop vor. Es dürfte für eine ganze Reihe an Geisteswissenschaften gleichermaßen bedeutsam sein und ist für popkulturell interessierte Zeitgenossen ebenfalls eine aufschlussreiche Quelle.«
Thomas Wilke, MEDIENwissenschaft, 2 (2010)
»Thomas Hecken ist mit seiner materialreichen Bilanz ein Standardwerk gelungen, das künftige Generationen von Kunst-, Kultur-, Musik- und Literaturwissenschaftlern prägen wird.«
Rainer Jogschies, Kulturpolitische Mitteilungen, 1 (2010)
»Es ist ein weiter Weg von Schiller und Kant bis zu Zappa, Warhol und den Beatles. Am Ende lohnt sich die Geduld. Heckens Buch hat das Zeug zum Klassiker!«
Uli Grunert, MELODIE & RHYTHMUS, 12/01 (2010)
»So geduldig hat bislang keiner die Subversionsszenarien der Cultural Studies auf ihre Schlüssigkeit hin befragt, und so akkurat wurde Jean Baudrillards viel rezipierte Simulationstheorie noch nie in ihre Einzelteile zerlegt.«
Thomas Gross, DIE ZEIT, 07.01.2010
»Es ist eins der Bücher geworden, die man mit größtem Vergnügen entgegennimmt, die man nicht missen möchte und die man sofort nach der Lektüre auf das Bücherbord mit den Standardwerken stellt.«
Hans J. Wulff, Medien & Kommunikationswissenschaft, 1 (2010)
»Mit diesem voluminösen Werk liegt ein Standard- und Nachschlagewerk zur Geschichte des Pop-Diskurses vor, das die ganze Geschichte und Bandbreite des Sachverhalts ausleuchtet, von der Entstehung in den 50er Jahren bis hinein in die aktuelle Gegenwart.«
Dieter Bach, www.lehrerbibliothek.de, 15.12.2009
»Warhol, Wilde, Lichtenstein, aber auch Schiller, Herder und, und, und. Das ganze Popwissen in gebündelter Form.«
Thomas Gross, Die ZEIT, 10.12.2009
»Thomas Hecken [...] bietet keine wissenschaftliche Definition, sondern stattdessen einen umfassenden, geschichtlichen und analytischen Überblick der Überlegungen, die in Bezug auf Musik, Malerei, Lebensstil und moderne Medien bisher unter dem Zeichen von POP zu verzeichnen sind.«
Kunstbulletin, 12 (2009)
»Ein spannendes Buch und ein exzellentes Nachschlagewerk zur Idee des ›Pop‹-Konzepts, das historisch erläutert und doch auch laufend zum Hinterfragen und zum Selbst-Stellungnehmen auffordert.«
www.jazzinstitut.de, 24.11.2009
»Ein wichtiges, vor allem als Nachschlagewerk äußerst wertvolles Buch.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2009
Besprochen in:

www.jazzinstitut.de, 24.11.2009
jungle world, 12.01.2010, Martin Büsser
Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik, 4 (2010), Miriam Strube
Soziologische Revue, 34 (2011), Udo Göttlich
Zeitschrift für Deutsche Philologie, 131/2 (2012), Peter Rehberg

Kulturwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Anglistik, Amerikanistik, Soziologie

Print 35,80 €

09/2009, 568 Seiten, kart.
ISBN 978-3-89942-982-4

Artikel-Nr.: 982

-982-4: Hecken, Pop

Geschichte eines Konzepts 1955-2009

 

Lieferzeit in der Regel 3-5 Werktage

 
 
 

E-Book 34,99 €

PDF-Download, 3,25 MB
07/2015, 568 Seiten
ISBN 978-3-8394-0982-4

Preise inkl. gesetzlicher MwSt.*

Weitere Titel

POP Thomas Hecken, Moritz Baßler,...
POP
POP Thomas Hecken, Moritz Baßler,...
POP
POP Moritz Baßler, Robin Curtis,...
POP

Weitere Titel zum Thema

Popkultur, Musik, Kulturgeschichte

Weitere Titel aus der Reihe

Kultur- und Medientheorie