Martin Schmitt

Internet im Kalten Krieg

Eine Vorgeschichte des globalen Kommunikationsnetzes

Das Internet ist das dominante Kommunikationsmedium des 21. Jahrhunderts. Nicht zuletzt die Ereignisse um die Enthüllungen von Edward Snowden haben gezeigt, dass es sich zu einem Netzwerk der Freiheit wie auch der Überwachung entwickelt hat.
Wo aber liegen seine Ursprünge? Martin Schmitt bietet eine dringend notwendige Neueinordnung der Geschichte des Internet, indem er dessen Entstehung in den USA von 1967-1975 historisiert. Er verdeutlicht, wie das Internet als kybernetisches System im Kalten Krieg zwischen Gegenkultur, Wissenschaft und Militär konzipiert wurde und dass es von Anfang an sowohl emanzipatorische wie auch überwachende Tendenzen bediente.
Erst durch den Blick auf seine Geschichte kann die Wirkungsweise des Internet in der Gegenwart verstanden werden.


 
Autorenbild Schmitt, Martin

Martin Schmitt (M.A.) forscht und lehrt am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam zur Geschichte des Digitalen Zeitalters. Er ist Teil des Forschungsprojektes »Computerisierung und soziale Ordnungen in der Bundesrepublik und DDR«. Für seine Arbeit zur Internetgeschichte erhielt er 2016 den Nachwuchsförderpreis der DGPuK.

Homepage:
www.zzf-pdm.de
www.computerisierung.com

Zeitgeschichte, Mediengeschichte, Kulturgeschichte, Technikgeschichte, Medienwissenschaft, Informatik, Kommunikationswissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit

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09/2016, 250 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3681-9

Artikel-Nr.: 3681

-3681-9: Schmitt, Internet im Kalten Krieg

Eine Vorgeschichte des globalen Kommunikationsnetzes

 

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09/2016, 250 Seiten
ISBN 978-3-8394-3681-3

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