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Titel der Reihe »Masse und Medium«
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Eva Horn, Lucas Marco Gisi (Hg.)
Schwärme – Kollektive ohne Zentrum
Eine Wissensgeschichte zwischen Leben und Information
2009 | 28.80 €
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»Nicht ohne Erstaunen nimmt man einen kulturwissenschaftlichen Sammelband zur Hand, der das Schwarmphänomen ganz ohne die handelsüblichen Texte über die Operationsprinzipien von Flashmobs oder die Massenweisheit am Beispiel von Wikipedia angeht und seinen Untersuchungsgegenstand auf die ruhige Bahn des epistemologischen Interesses bringt. Man legt das Buch mit einem klaren Blick auf einen diffusen Gegenstand aus der Hand.«
Thomas Thiel, FAZ, 18.01.2010
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Alexander Böhnke
Paratexte des Films
Über die Grenzen des filmischen Universums
2007 | 25.80 €
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Wie wird der Raum eines Films konstituiert? Dieses Buch geht diese Frage von den Grenzen des Films an, überträgt hierfür das Konzept ›Paratext‹ – von ... [ weiter ]
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Christina Bartz
MassenMedium Fernsehen
Die Semantik der Masse in der Medienbeschreibung
2007 | 26.80 €
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»Wer über die schillernde Karriere des Massenkonzepts, die Entstehung des Begriffs Massenmedien und die Bedeutung der Masse für die Selbstbeschreibung der modernen Gesellschaft etwas wissen will, der wird von der Kölner Medienwissenschaftlerin ausgezeichnet informiert.«
Niels Werbei, Literaturen, 12 (2007)
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Jens Schröter, Gregor Schwering, Urs Stäheli (Hg.)
Media Marx
Ein Handbuch
2006 | 29.80 €
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Globalisierung und Neoliberalismus prägen das Gesicht der Gegenwart. Dies löst auch ein neues Interesse an den Arbeiten von Karl Marx aus, die in den ... [ weiter ]
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Friedrich Balke, Gregor Schwering, Urs Stäheli (Hg.)
Paradoxien der Entscheidung
Wahl/Selektion in Kunst, Literatur und Medien
2003 | 24.80 €
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Die »Freiheit der Wahl« stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website – wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine »Freiheit ... [ weiter ]
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Sylvia Sasse, Stefanie Wenner (Hg.)
Kollektivkörper
Kunst und Politik von Verbindung
2002 | 24.80 €
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Ob in Schlangen, Meuten, Massen, Gruppen oder Paaren – der/die Einzelne bewegt sich ständig geordnet und ungeordnet in Gemeinschaften. Einige konzipieren ... [ weiter ]
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Editorial
Masse und Medium untersucht Techniken und Macht des Diskurses, seine Funktionseinheiten, Flüchtigkeiten und Möglichkeiten zu seiner Unterbrechung. Damit geht die Reihe von einer eigentümlichen Brisanz des Massen- und Medienbegriffs aus: Die Massenmedien markieren keineswegs ein einheitlich integratives und symmetrisches Konzept, sie sind vielmehr auf eine Differenz verwiesen, mit der das eine im jeweils anderen auf z.T. unberechenbare Weise wiederkehrt - weder ist die Masse in jeder Hinsicht auf Medien ... mehr angewiesen noch gelingt es den Medien, die Masse allumfassend zu adressieren. Eine Differenzierung zwischen Massen und Medien zeigt, dass es sich dabei um beidseitig fragwürdige Konzepte handelt, die gerade auch in ihrer gegenseitigen Zuwendung problematisch und daher zu problematisieren sind.
Für Masse und Medium steht damit weder ein Programm der Einheit noch eines der Differenz zur Debatte. Dagegen wäre ein Brennpunkt zu fokussieren, in dem beide Felder in merkwürdiger Solidarität längst schon und wiederholt auseinander driften und zusammenwachsen. Somit benennt die Reihe Medialität und ›Massivität‹ als Grenzbegriffe des Sozialen und thematisiert darin ebenso jene Punkte, mit denen das Soziale in seiner Fragilität auf dem Spiel steht, indem es sich für politische Re-Artikulationen öffnet.
Die Reihe wird herausgegeben von Friedrich Balke, Jens Schröter, Gregor Schwering und Urs Stäheli.
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