![]()
|
Die Diskussion um die Folter zeigt eine tiefe Krise im Verhältnis des Menschen zur Gewalt. Sie erschüttert die Vorstellung vom fortschreitenden Zivilisationsprozess. Die weltweite Rückkehr der Folter steht für reale Gewalt, die keineswegs in formell undramatischer, struktureller Gewalt aufgeht. Gleichwohl ist uns die physische Gewalt nicht schlicht gegenwärtig - sie tritt als ein Medienprodukt auf, das komplexen kulturellen Codierungen unterliegt. Die Beiträge des Bandes untersuchen diesen Zusammenhang aus historischer, rechtsgeschichtlicher sowie literatur- und medienwissenschaftlicher Perspektive.
Thomas Weitin (Prof. Dr.) lehrt »Neuere deutsche Literatur im europäischen Kontext« an der Universität Konstanz.
Leserforum
Ihre Meinung zum Buch ist gefragt! Senden Sie uns Ihre Kurzrezension und Sie erhalten eine Gutschrift über 5 € für den transcript-Buchshop!
|
![]() |
Lesetipps
Weitere Titel zu:
|
||||||||||||||||||||||
(nach oben) |
|
: : : ![]() |