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Die »Actor Network Theory« (ANT) stellt für die internationale Medienforschung eine Herausforderung dar, die auch in deutschsprachigen Publikationen mit zunehmender Intensität diskutiert wird. Statt von den geläufigen »Medien« der Medienforschung zu sprechen, benennt die ANT alle vermittelnden Größen der soziotechnischen Welt als »Mediatoren« und zeichnet dabei minutiös die medialen Vermittlungsschritte zwischen Personen, Artefakten und Zeichen nach, die in eine Reihe von arbeitsteiligen »Übersetzungsketten« Eingang gefunden haben.
Mit Übersetzungen der einschlägigen Publikationen aus der ANT und durch eine Reihe von Einzeluntersuchungen zur Techniktheorie, Anthropologie und Ästhetik der Medien und Mediatoren stellt dieser Band die programmatische Verschiebung der Medienforschung dar und im Entwurf einer »Akteur-Medien-Theorie« zur Disposition.
Tristan Thielmann (Dr.) forscht am Forschungskolleg »Medienumbrüche« der Universität Siegen.
Erhard Schüttpelz (Prof. Dr.) lehrt Medienwissenschaft an der Universität Siegen. Peter Gendolla (Prof. Dr.) lehrt Medienwissenschaft und Literaturwissenschaft und leitet das Forschungskolleg »Medienumbrüche« an der Universität Siegen. Weiterempfehlen
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