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Das Fremde sehen, Bettina Lockemann Bettina Lockemann

Das Fremde sehen

Der europäische Blick auf Japan in der künstlerischen Dokumentarfotografie


2008, 338 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 33,80 €
ISBN 978-3-8376-1040-6
Reihe Kultur- und Medientheorie



Schlagworte:

Dokumentarfotografie, Japan, das Fremde, Kunst


Adressaten:
Kunstwissenschaft, Kulturwissenschaften, Fotografie, Japanologie, Kunst

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Das Fremde: Klischees und Stereotype beeinflussen seine Wahrnehmung. Auch dem europäischen Japanbild liegen viele Klischees zu Grunde. Wie kommt es dazu? Das Buch verfolgt die historische Entwicklung dieser Vorstellungen vom faszinierenden Fremden und setzt sie in Beziehung zur (als authentisch geltenden) Dokumentarfotografie. Beispielhaft wird gezeigt, wie zeitgenössische Projekte künstlerischer Dokumentarfotografen diese Bildklischees auszuhebeln versuchen, um so ein neues, kulturell fremdes Japan zu zeigen.

Bettina Lockemann (Dr. phil.) ist Künstlerin und Kunstwissenschaftlerin. Sie lehrt künstlerische Fotografie und Kunsttheorie u.a. in Stuttgart, Leipzig und Zürich.

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Pressestimmen

»Lockemanns Buch ist vor allem deshalb von Relevanz, weil die Autorin am Beispiel des Japan-Themas versucht, eine Definition zu geben, was Dokumentarfotografie ist, wie sie als Kunst funktioniert und was sie als Kunst bewirken kann, nämlich zu irritieren  ... mehr 

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... mit Dr. phil. Bettina Lockemann

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Das Fremde geht uns alle an. Es begegnet uns nicht nur täglich, ohne das Fremde gäbe es kein Eigenes. Philosophisch heißt dies: Responsivität des Ich. Bildwissenschaftlich lässt sich argumentieren, ohne diese gäbe es keine Bildauffassung, kein Bildsehen. Doch was ist das Fremde im Bild? Das Buch sucht die Antwort in der künstlerischen europäischen Japanfotografie der Gegenwart  ... mehr 



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