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Seit den 1980er Jahren setzt sich die indigene Bevölkerung Brasiliens verstärkt für ihre Rechte in der Gesellschaft ein. Kommunikation spielt hierbei eine entscheidende Rolle – besonders das Internet gewinnt als Medium im Alltag indigener Gemeinschaften immer mehr an Bedeutung. Aber wie wird das Internet eingesetzt und zu welchen Zwecken? Wie eignen sie sich dieses Medium an und welche kulturellen Prozesse entstehen dabei? Die Autorin untersucht diese Fragen ethnographisch und geht dabei sowohl auf die gesamtgesellschaftlichen Aspekte der Internetnutzung durch die Indigenen als auch auf ihre Bedeutung im Alltag dieser Gemeinschaften ein.
Eliane Fernandes Ferreira (Dr. phil.) forscht an der Universität Bremen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind empirische Kulturforschung, transkulturelle Prozesse, Medien und Indigene in Brasilien.
Pressestimmen
»Ein außergewöhnliches Werk [...], welches gleichermaßen in seinem wissenschaftlichen Ansatz als auch durch seine einfühlsame, reflektierte Herangehensweise und Schilderung beeindruckt.«
Ralf E. Streibl, FIfF-Kommunikation, 4 (2009) Weiterempfehlen
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Interview
... mit Dr. phil. Eliane Fernandes Ferreira
1. "Bücher, die die Welt nicht braucht." Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Mein Buch bietet einen Überblick auf die Anfangsphase der Internetnutzung durch indigene Gruppen in Brasilien. Es dokumentiert die Hoffnungen, Schwierigkeiten und erste Erfolge bzw. Misserfolge der Indigenen bei der Nutzung dieses Mediums und stellt die Gründe dar, weshalb die Indigenen Brasiliens auch Teil der Informations- und Kommunikationsgesellschaft sein wollen. ... mehr
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