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Indien und Europa, Ronald Kurt Ronald Kurt

Indien und Europa

Ein kultur- und musiksoziologischer Verstehensversuch


2009, 220 S., kart., inkl. Begleit-DVD, 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1075-8
Reihe Kultur- und Medientheorie



Schlagworte:

Kultur, Indien, Film, Soziologie, Musik


Adressaten:
Kulturwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Musikethnologie, Musikpädagogik, Indologie, Religionswissenschaften

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Die Musik Indiens ist Europa fremd geblieben – leider. Dabei ermöglicht die indische Musik Vergleiche, die uns nicht nur die fremde, sondern auch die eigene Kultur neu verstehen lassen. Die Musik als Medium des Vergleichs verwendend, rekonstruiert Ronald Kurt die kulturellen Grundlagen der sozialen Verhältnisse, in denen Inder und Europäer Klängen Sinn verleihen. Der Fokus liegt dabei auf der nordindischen und europäischen Kunstmusik, der typisch indischen Beziehungsform »Guru-Shishya Parampara« und dem interkulturellen Lehren und Lernen klassischer indischer Musik.
Dem Buch ist eine DVD mit drei Dokumentarfilmen beigefügt, die den Text ergänzen: »Be a Medium. Teaching and Learning Indian Classical Music«, »Indische Musik – Europäische Musik. Ein interkulturelles Lehr- und Lernprojekt« und »Raga Jog«.

Für seine richtungsweisenden Beiträge zu den deutsch-indischen Beziehungen hat Ronald Kurt 2008 vom indischen Kulturrat (ICCR) den »Gisela Bonn Award« verliehen bekommen.

Ronald Kurt (apl. Prof. Dr. rer. soc.) ist Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen und außerplanmäßiger Professor für Soziologie an der Universität Konstanz. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultur-, Wissens- und Musiksoziologie, Sozialphänomenologie und Hermeneutik.

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»Ein in dieser Qualität selten anzutreffendes Literaturverzeichnis lässt den Leser nicht mit der Spezialliteratur zum Thema alleine, sondern führt in hervorragender Auswahl das Beste an, was die Fachrichtungen Musikwissenschaft, Ethnologie, Indologie  ... mehr 

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... mit Prof. Dr. rer. soc. Ronald Kurt

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Was die Welt braucht, weiß ich nicht. Ich weiß nur, was mein Buch braucht: Leser, die bereit sind, sich in einen Verstehensprozess hineinzubegeben. Was ich anzubieten habe, sind kulturwissenschaftliche Versuche, Indien und Europa über das Medium der Musik zu verstehen. Geschrieben wurde das Buch nicht für die Welt, sondern für Leser, die über das Eigene hinauskommen wollen  ... mehr 



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