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Springen, Fallen, Spritzen und Explodieren sind Flüchtigkeitsphänomene, die in jüngerer Geschichte durch mediale Inszenierungen Sensationswert erhalten haben und unser kulturelles Bildbewusstsein prägen. Auf der Grundlage einer kulturwissenschaftlich orientierten Bildwissenschaft rekonstruiert der Autor Ursprung und Wandel von Plötzlichkeitsmotiven, um die daraus entstehenden Semantiken und Faszinationseffekte zu ermitteln.
Ausgehend von Beispielen aus der wissenschaftlichen, populärkulturellen, journalistischen und Mode-Ikonografie werden Produktionen des visuell Außergewöhnlichen verfolgt sowie überraschende Verbindungen zwischen unterschiedlichen Visualitätskulturen aufgezeigt. Ein reiches Bildmaterial belegt eindrucksvoll, wie Aufzeichnungsmedien an der Herstellung von modernen Ereigniserfahrungen teilhaben.
Gunnar Schmidt (PD Dr.) arbeitet an der Schnittstelle zwischen Medien-, Kultur- und Literaturwissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind medienästhetische Phänomene in Kunst, Wissenschaft und Populärkultur.
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... mit PD Dr. Gunnar Schmidt
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Seien wir ehrlich: akademische Bücher sprechen oft nur sehr kleine Zielgruppen an. ›Visualisierungen des Ereignisses‹ thematisiert Bildwelten, die unsere visuelle Kultur durchziehen und daher von vielen Menschen wahrgenommen werden. Das Buch ermittelt unvorhergesehene Zusammenhänge und regt an, mit Bildern über Bilder hinaus zu denken. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? ... mehr
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