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Analysiert man die Entwicklung der Publikumszusammensetzung der klassischen Musik, sind seit Mitte der 90er Jahre zwei Trends dominant: Der Markt wird stetig älter und kleiner. Das Konzert verliert als ästhetische und als soziale Institution an Relevanz.
Ein Blick in die Geschichte des Konzertwesens zeigt, dass dieser Entwicklung mit veränderten Darbietungsformen entgegengesteuert werden kann. Das bedeutet: Damit das Konzert wieder an Attraktivität gewinnen kann, muss es sich wandeln. Namhafte Autorinnen und Autoren aus Musikwissenschaft und Musikwirtschaft, aus Soziologie, Ökonomie und den Kulturwissenschaften geben in diesem Band Anstöße und Beispiele für neue Aufführungskonzepte, mit denen die Kunstform »Konzert« zeitgemäß weiterentwickelt werden kann.
Martin Tröndle (Dr. phil.) ist ausgebildeter Musiker und Kulturwissenschaftler. Er leitet die Sommerakademie für Musikvermittlung und Musikmanagement der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und lehrt an verschiedenen Hochschulen.
Pressestimmen
[Das Buch] zeigt, dass es sich lohnt, die gegenwärtige Form des Konzerts zu überdenken.«
Stefan Arndt, www.haz.de, 15.08.2009 »So fundiert, so wegweisend, so umfassend recherchiert und vielgestaltig habe ich die Themen ›Populationsschwund in den Konzerthäusern‹ ... mehr
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