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Gemeinschaft ist wieder Thema. Das gilt gerade auch in den Sozialwissenschaften. Die nach wie vor ungeklärte Frage lautet jedoch: Warum? Dieses Buch bietet eine bisher ausstehende systematische Erklärung zur neuen Gemeinschaftsdiskussion. Grundthese dabei ist, dass die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geführte Debatte weniger als wissenschaftliches denn als ideologisches Phänomen zu sehen ist, welches insbesondere aus Perspektive des Wohlfahrtssystems eine wichtige Funktion erfüllt und beobachtbar wird, wenn man die neue Argumentation um Gemeinschaft in Relation zur bisher dominierenden fordistisch-keynesianischen Wohlfahrtsstaatsdoktrin setzt.
Philipp Sandermann (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Sozialpädagogik der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Theorie und Empirie des Wohlfahrtssystems und die Theoriediskussion in der Sozialen Arbeit.
WWW: Lehrstuhl Münchmeier
Pressestimmen
»[E]ine wertvolle und reiche Quelle für Menschen, die der Ungemütlichkeit in den neuen Diskussionen um den Wohlfahrtsstaat und seinen Tätigkeitsfeldern informiert begegnen wollen.«
Simone Gretler Heusser, www.socialnet.de, 01.12.2009 »Insgesamt ... mehr
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Interview
... mit Dr. phil. Philipp Sandermann
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Es gibt bisher keine systematische Erklärung dafür, warum wir in Deutschland seit ein paar Jahren plötzlich wieder über Gemeinschaft diskutieren. Diese Lücke füllt mein Buch. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Es eröffnet meines Erachtens neue Perspektiven auf die Funktion der neuen Gemeinschaftsdiskussion in Deutschland, vielleicht aber auch in der westlichen ... mehr
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