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Ist die Gegenwartsgesellschaft vollständig urbanisiert? Die ursprünglich klassische städtische Eigenschaft der Urbanität scheint in der Moderne zu einer allgemeingültigen Semantik zu werden, deren räumliche Anwendung sich nicht mehr nur auf Städte beschränken lässt. Das Buch spürt dieser These aus sozialgeographischem Blickwinkel nach und fragt in vergleichender Perspektive nach der Urbanität im Verhalten und in den Einstellungen der Menschen im ländlichen Südbayern und München. Aktuelle urbanistische Diskurse sowie klassische Arbeiten der Stadtgeographie und -soziologie werden mit der Sozialtheorie von Pierre Bourdieu verwoben und zu einer Urbanitätstheorie verdichtet.
Peter Dirksmeier (Dr. rer. pol.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie an der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Kulturgeographie der Performanz, theoretische Stadtgeographie sowie visuelle Methoden der qualitativen Sozialforschung.
Pressestimmen
»Das Buch ist in der Tat geeignet, die Frage nach dem Umgang mit Urbanität, nach dem Lebensstil des Urbaniten und nach den Bewältigungsstrategien im (groß)städtischen Kontext nach Simmel, Weber und anderen wie Häußermann/Siebel neu zu stellen. Ein anregendes ... mehr
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