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Je mehr wir in der Moderne ankommen, umso stärker wirkt die Gleichung zwischen Kunst und Behinderung – bis Kunst kaum mehr ohne den Schatten der Behinderung wahrgenommen werden kann. Tatsächlich ist diese Gleichung so stark, dass wir Schwierigkeiten haben, Kunstwerke der Vergangenheit nicht nach Maßgabe moderner Bilder von Behinderung zu sehen.
Die Essays von Tobin Siebers konzipieren dagegen Kunst als einen Bereich, in dem Behinderung einen eigenständigen ästhetischen Wert besitzt.
Tobin Siebers ist V.L. Parrington Collegiate Professor und Professor für englische Sprache und Literatur, Kunst und Design an der University of Michigan, Ann Arbor, USA.
Pressestimmen
»Ein Buch der starken Sätze und der verblüffenden Blickwinkel hat Tobin Siebers vorgelegt.
[Es] bündelt ›Essays über Kunst, Ästhetik und Behinderung‹, zielt aber auf das denkbar Größte, das Allgemeine. Wenn nämlich wahre Schönheit, eine Schönheit jenseits marktkonformer ... mehr
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