![]()
|
Schwärme haben Konjunktur. Ihr Versprechen liegt in einer Organisation, die eine radikale Alternative zu den traditionellen Formen des Politischen, des Denkens und Rechnens darstellt. Sie sind Modelle alternativer Steuerungslogiken. Als Kollektive ohne Zentrum sind sie freier, kreativer und effizienter – aber auch bedrohlich und unkontrollierbar.
Der Band liefert Elemente einer Wissensgeschichte des Schwarms – von der Ameisenforschung bis zur Computersimulation. Die Beiträge fragen nach der Epistemologie des Schwarms zwischen Leben und digitaler Technik und zeichnen die Geschichte der Übertragungen zwischen Tier-Kollektiven und Menschen-Gemeinschaften.
Eva Horn (Prof. Dr.) lehrt Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien. Ihre Forschungsgebiete sind Literatur und Staatsgeheimnis, Künstliches Leben sowie Feindschaft.
Lucas Marco Gisi (Dr. phil.) lehrt Neuere deutsche Literatur an der Universität Basel und ist Leiter des Robert-Walser-Archivs in Bern. Seine Forschungsgebiete sind Anthropologie des 18. Jh., Primitivismus sowie Exotismus in der Moderne.
WWW: germanistik.univie.ac.at/personen/horn-eva/
WWW: germa.unibas.ch/seminar/mitarbeitende/profil/person/gisi/
Pressestimmen
»Nicht ohne Erstaunen nimmt man einen kulturwissenschaftlichen Sammelband zur Hand, der das Schwarmphänomen ganz ohne die handelsüblichen Texte über die Operationsprinzipien von Flashmobs oder die Massenweisheit am Beispiel von Wikipedia angeht und seinen ... mehr
Weiterempfehlen
Leserforum
Ihre Meinung zum Buch ist gefragt! Senden Sie uns Ihre Kurzrezension und Sie erhalten eine Gutschrift über 5 € für den transcript-Buchshop!
|
![]() |
Lesetipps
Weitere Titel zu:
Interview
... mit Prof. Dr. Eva Horn
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Reden nicht gerade alle von der ›Schwarm-Intelligenz‹ kollektiver Dynamiken? Schwärme lassen diese Dynamiken besser verstehen, gerade auch in ihrer unkontrollierten Eigendynamik. Die Finanzkrise hat es ja gerade gezeigt. In der Jungen Welt wird unser Blick auf den Schwarm schon als neues soziales Paradigma gesehen: ›Schwarmbildung statt Marxschulung‹. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? ... mehr
|
||||||||||||||||||||||||||||
(nach oben) |
|
: : : : : ![]() |