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Sin City, Persepolis, X-Men oder The Dark Knight – Comic-Verfilmungen sind in aller Munde und tragen zweifellos zur Steigerung des Interesses an ihren jeweiligen Vorlagen bei. Obwohl sich die Grenze zwischen Hoch- und Populärkultur längst aufgelöst hat, muss man mit Blick auf die Bild-, Kultur- und Medienwissenschaften konstatieren: Eine Theorie des Comics fehlt bislang.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Hybridisierung im Bereich von Medien, Kunst und Kultur betont dieser Reader das medienreflexive, narrative und politische Potenzial der jungen Kunstform und schließt jene Lücken, die im akademischen Diskurs über den Comic bestehen. Er versammelt maßgebliche Theorien des Comics der Themenbereiche »Transmedialität«, »Erzähltheorie«, »Interaktive Medien«, »Visuelle Kultur« und »Queer Theory«.
Barbara Eder (Dr. phil.), Soziologin, forscht zu Migrationsbiografien in Graphic Novels an der Universität Wien.
Elisabeth Klar, Komparatistin, forscht zur intermedialen Erzähltheorie im Bereich der Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Translationswissenschaft in Paris und Wien. Ramón Reichert (Dr. phil. habil.) ist Gastprofessor für Film- und Medienwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medientheorie, Neue Medien und Visuelle Kultur. Martina Rosenthal, Komparatistin, forscht zur Intermedialität im Comic und zur französischen bande dessinée.
WWW: www.ufg.ac.at
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