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Das Politische denken, Ulrich Bröckling, Robert Feustel Ulrich Bröckling, Robert Feustel (Hg.)

Das Politische denken

Zeitgenössische Positionen


Januar 2010, 340 S., kart., 25,80 €
ISBN 978-3-8376-1160-1
Reihe Sozialtheorie



Geeignet für BA-und MA-Studiengänge Politikwissenschaft, Philosophie und Soziologie

Veranstaltungen: Politische Theorie, Politische Philosophie, Sozialphilosophie, Soziologische Theorie und Politische Soziologie


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Die Unterscheidung zwischen der Politik und dem Politischen ist eine, wenn nicht die Leitdifferenz zeitgenössischer Sozialphilosophie. Verweist der Begriff der Politik auf die institutionelle Ordnung, die staatliche Verwaltung des Gemeinwesens, so betont der Begriff des Politischen die unhintergehbaren Momente des Dissenses und Widerstreits, des Ereignisses und der Unterbrechung.
Das breite Spektrum an Theorieansätzen, die von dieser Unterscheidung ausgehen, gehört zum Kernbestand der Lehre in den Bachelor- und Master-Studiengängen der Politikwissenschaft, der Philosophie und der Soziologie, insbesondere in den Modulen zur Politischen Theorie, zur Politischen Philosophie und zur Soziologischen Theorie.
Der Band enthält einführende Überblicksdarstellungen zu den wichtigsten Theoretikern des politischen Denkens der Gegenwart, u.a. zu Rancière, Nancy, Badiou, Laclau/Mouffe, Latour und Derrida, und lässt sich ebenso als umfassendes Nachschlagewerk wie als Einführung zu einzelnen Autoren verwenden.

Ulrich Bröckling ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Robert Feustel arbeitet am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig.
WWW: Bröckling
WWW: Feustel

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Pressestimmen

»[Das Buch zeigt sich] all jenen empfehlenswert, welche eine Übersicht in der Unübersichtlichkeit zeitgenössischer politischer Theorie suchen und sich offen für neue Perspektiven des Politischen zeigen.«

Georg Frischbluter, Contraste, 4 (2010)

»Der  ... mehr 

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... mit Robert Feustel

1. Warum ein Studienbuch zu diesem Thema?
Mit dem Begriff des Politischen assoziiert man in der deutschsprachigen Diskussion immer noch vor allem den Namen Carl Schmitt – und damit ein Denken, welches das Politische eng an die Sphäre des Staatlichen und obendrein an ein höchst autoritäres Verständnis von Staatlichkeit knüpft. Der vorliegende Band stellt im Unterschied dazu zeitgenössische Positionen vor, die das Politische als Herausforderung, Infragestellung oder Dekonstruktion staatszentrierter  ... mehr 



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