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Lehren bildet?, Karl-Josef Pazzini, Marianne Schuller, Michael Wimmer Karl-Josef Pazzini, Marianne Schuller, Michael Wimmer (Hg.)

Lehren bildet?

Vom Rätsel unserer Lehranstalten


August 2010, 338 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1176-2
Reihe Theorie Bilden



Schlagworte:

Lehren, Lehrer, Didaktik, Übertragung, Wissen, Bildung, Bildungsreform, Bologna


Adressaten:
Erziehungswissenschaft, Philosophie, Soziologie, Literaturwissenschaft

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Bildung, so wird behauptet, sei zu einer zentralen Ressource geworden, die besser gefördert werden müsse. Der tief greifende Umbau von Schule und Universität gehorcht diesem ökonomischen Imperativ und verkehrt die Bildungsinstitutionen in berufspragmatisch ausgerichtete Lernanstalten. Der Lehrer wird zum apparativ-instrumentellen Faktor – als »Coach«, »Moderator« oder »Lernarrangeur«.
Jedoch: Lehren und Lernen sind nicht auf den apparativ geregelten Austausch von Daten reduzierbar. Bildung ist auf Beziehungen zwischen Subjekten, auf Affekte, Wünsche und Erfahrungen angewiesen. »Lehren bildet?« nimmt dieses Geflecht in seiner Rätselhaftigkeit aus verschiedenen Perspektiven in den Blick, um der »Bildungsreform« kritisch und produktiv zu begegnen.

Karl-Josef Pazzini (Dr. phil.) ist Professor für »Erziehungswissenschaft. Didaktik der Bildenden Kunst« an der Universität Hamburg und Psychoanalytiker. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Schnittstellen zwischen Psychoanalyse, Erziehungswissenschaft, Bildender Kunst, Ästhetischer Bildung und Medien.
Marianne Schuller (Dr. phil.) ist Professorin emerita am Institut für Neuere deutsche Literatur der Universität Hamburg. Sie lehrt an der HafenCity Universität Hamburg und als Gastprofessorin an verschiedenen Universitäten in den USA. Ein zentraler Forschungsschwerpunkt ist das Grenzgebiet von Literatur und Wissen (Medizin, Psychiatrie, Anthropologie und Psychoanalyse).
Michael Wimmer (Dr. phil.) ist Professor für Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Erziehungs- und Bildungsphilosophie im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse, Dekonstruktion und Pädagogik, Poststrukturalistische Erziehungswissenschaft, Medienphilosophie und Psychoanalyse.

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