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Wie geht die Gesellschaft mit wissenschaftlichen Innovationen um, die einerseits Heilung für lebensbedrohliche Krankheiten versprechen, andererseits Folgen wie den »Mensch nach Maß« mit sich bringen können? »Wer heilt, hat Recht?« – Fallen ethische Grenzen, sobald mit dem Wert Gesundheit argumentiert wird? Oder wird die neue Technik gesellschaftlichen Erwartungen angepasst?
Am Beispiel der medialen Diskussion über die Gentherapie zeichnet diese Langzeitstudie detailliert den komplexen Prozess nach, mit dem eine ethisch kontroverse Technik in die Gesellschaft integriert wird.
Miriam Voß (Dr. phil. nat.) arbeitet für die Technische Universität München als Referentin für Wissenschaftskommunikation am Deutschen Museum. Sie promovierte am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung und der Fakultät Biologie der Universität Bielefeld.
Pressestimmen
»Die Stärke [der] Arbeit liegt darin, dass sie den Universalitätsanspruch [...] vorherrschender Erklärungsansätze hinterfragt und relativiert.«
Gen-ethischer Informationsdienst, 199/4 (2010) Weiterempfehlen
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