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Die Begriffe »links« und »nicht-antisemitisch« sind längst nicht mehr gleichzusetzen. Dies zeigt sich auch in Argumentationen von Teilen des globalisierungskritischen Akteurs Attac. Aber worin bestehen eigentlich die Verknüpfungen zwischen globalisierungskritischer Rhetorik und antisemitischen Narrativen? Und wie verhält sich Attac selbst zu dem Argument antisemitischer Affinitäten?
Holger Knothe geht diesen Fragen nach und analysiert die Positionierungen von Attac zwischen universalistischem Anspruch einerseits sowie Erinnerungsabwehr und stereotypen Wahrnehmungen des Nahostkonfliktes andererseits.
Holger Knothe (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) München und im Sonderforschungsbereich 536 »Reflexive Modernisierung« der LMU München.
Pressestimmen
»Das Fazit dieses äußerst lesenswerten Buches macht still und weist auf die Möglichkeit antisemitischer Anschlussfähigkeit eigener Argumentation hin, der man nur durch wache Reflexion begegnen kann. Solange in Bewegungen wie ›Attac‹ dieser Umstand bewusst nicht ... mehr
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Interview
... mit Dr. phil. Holger Knothe
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Inwiefern die ›Welt‹ dieses Buch im Sinne einer essenziellen Notwendigkeit braucht, sei dahingestellt. Dennoch könnte es für diejenigen von Belang sein, die sich für das Verhältnis von Globalisierungskritik und Antisemitismus sowie die Fallstricke, die sich aus diesem ergeben, interessieren. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Der qualitative Wandel antisemitischer ... mehr
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