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In vielen Kulturen gelten Inseln als Orte der Isolation. Dennoch werden sie, insbesondere in der Relationalität des Archipels, auch mit Bewegung und Entgrenzung verbunden.
Zum ersten Mal für den deutschsprachigen Raum nimmt dieser Band Inseln und Archipele als Orte sowie als Gegenstände der Betrachtung und des Wissens unter die Lupe und beleuchtet ihr Auftreten an Fallbeispielen der modernen Diskurs-, Kunst- und Wissensgeschichte. Die Beiträge spannen den Bogen von wirklichen und imaginären Inseln über Inseln als literarische Strukturmerkmale hin zu den Möglichkeiten, das epistemologische Potenzial insularer Konfigurationen für die kulturwissenschaftliche Analyse sozialer, politischer, literarischer und nicht zuletzt ökologischer Kulturen zu bergen.
Anna E. Wilkens (M.A.) lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Mannheim und ist als freiberufliche Texterin und Lektorin tätig.
Patrick Ramponi (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Europäische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literatur- und Kulturgeschichte des Meeres und der Seefahrt, Geopoetik sowie Theorien, Geschichte und Literatur der Globalisierung. Helge Wendt (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Neuere Geschichte an der Universität Mannheim. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des europäischen Kolonialismus, der Frühen Neuzeit Westeuropas und der Globalisierung. Leserforum
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