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Entgegen medieneuphorischer oder -kritischer Diskurse, welche die kommunikative Vernetzung als Raumüberwindung bzw. -auflösung begreifen, erweist sich »Raum« als ein Kernproblem der aktuellen Medien- und Kulturwissenschaft.
Der Band schließt an diesen ›Spatial Turn‹ an und arbeitet die Potenziale einer relationalen Raumkonzeption aus, um Raum in seinem wechselseitigen Bezug zum Wandel der Kommunikation zu erfassen. In exemplarischen Studien zu historisch je ›neuen‹ Techniken zeigt er auf, wie sich Kommunikationsgeschichte – von Eisenbahn und Telegraphie bis hin zum Handy – auch als eine Geschichte wiederkehrender räumlicher Umbrüche präsentiert.
Regine Buschauer (Dr. phil.) ist Postdoktorandin und Lehrbeauftragte am Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel.
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Interview
![]() ... mit Dr. phil. Regine Buschauer 1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Dass die Neuen Medien den Raum überwinden, dieser heute zum Punkt schrumpfe oder verloren gehe, ist ein derart prominenter Gemeinplatz, dass es vordringlich ist, solche Vorstellungen kritisch zu befragen. Das Buch leistet ebendies, u.a. indem es die Geschichte dieser Vorstellungen zum Thema macht. Tatsächlich prägt ja die Rede vom scheinbar verschwundenen Raum schon die Debatten ... mehr
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