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Jörgen Schäfer, Peter Gendolla (eds.)
Beyond the Screen
Transformations of Literary Structures, Interfaces and Genres
Februar 2010, 568 S., kart., 44,80 €
ISBN 978-3-8376-1258-5
Reihe Medienumbrüche
Schlagworte:Net Literature, Digital Literature, Literary Studies, Media Archives Adressaten: Literary Studies, Media Studies, Cultural Studies, Arts, Art History, Applied Computer Sciences, Education
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While literature in computer-based and networked media has so far been experienced by looking at the computer screen and by using keyboard and mouse, nowadays human-machine interactions are organized by considerably more complex interfaces. Consequently, this book focuses on literary processes in interactive installations, locative narratives and immersive environments, in which active engagement and bodily interaction is required from the reader to perceive the literary text. The contributions from internationally renowned scholars analyze how literary structures, interfaces and genres change, and how transitory aesthetic experiences can be documented, archived and edited.
Jörgen Schäfer (Dr. phil.) is a Postdoctoral Research Fellow at the Research Center »Media Upheavals« at the University of Siegen.
Peter Gendolla (Prof. Dr. phil.) is Professor of Literature, Art, New Media and Technologies and Director of the Research Center »Media Upheavals« at the University of Siegen.
Pressestimmen
»It is a pleasure to observe that this very heavy book with numerous contributors and a wide range of topics has, nevertheless, a clear focus.
In general, the reading of this volume is very rewarding. The cultural, aesthetic, and social stakes of the ... mehr discussions are clearly marked, and the helpful editorial hand of Schäfer and Gendolla makes that the unusual length of this publication is never felt as a handicap [...]. The organization of the collection is clever [...].«
Jan Baetens, www.leonardo.info, 6 (2010)
»Auf die von Noah Wardrip-Fruin gestellte Ausgangsfrage ›What do we need to read, to interpret, when we read digital literature?‹ bietet der Band eine Fülle von Material, das auch für jene, die bis dato die nicht ganz einfache Beschäftigung mit den ein gewisses Vorwissen und Erfahrung voraussetzenden Formen des Genres gescheut oder gemieden haben, nützlich/brauchbar/interessant erscheint.«
Renate Giacomuzzi, www.literaturkritik.de, 10.07.2010
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Weitere Titel zu:
Interview
... mit Dr. phil. Jörgen Schäfer und Prof. Dr. phil. Peter Gendolla
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil wir in einer Zeit tiefgreifender kultureller, sozialer und ökonomischer Umbrüche leben, an denen die ›digitalen‹ Medien einen großen Anteil haben: Von aktuellen digitalen Literaturprojekten werden diese Entwicklungen aus vielen Perspektiven kunstvoll reflektiert und dadurch erst in ihrer ganzen Virulenz wahrnehmbar.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? ... mehr ›Elektronische‹ Literatur bringt die aktuelle literarische Bewegung aus dem zweidimensionalen ›Flachland‹ des Buchs in die dreidimensionalen, rechnergestützten und vernetzten Räume unserer Medienwelt. Die Beiträge unseres Buches befassen sich daher nicht nur mit ›elektronischer‹ Literatur, die auf den üblichen Monitoren rezipiert wird und an der man sich mit Tastatur und Maus interaktiv beteiligen kann. Vielmehr thematisieren sie literarische Installationen ebenso wie sog. Locative Narratives, also Narrationen, die mobile Technologien einsetzen.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Literaturtheorie befasst sich immer noch vorwiegend mit in Büchern gedruckter Literatur, sie ignoriert die ungemein vielfältige Szene jener Literatur, die bereits alle Möglichkeiten der neuesten global vernetzten Medien benutzt und transparent macht. Unser Buch dokumentiert umfassend den internationalen Stand der Diskussion.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Literaturlehrerinnen und Lehrern sowie mit Kolleginnen und Kollegen, die noch immer leugnen, dass Literatur nicht notwendigerweise zwischen zwei Buchdeckeln daherkommen muss.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Vom Leben der Lettern jenseits der Bücher.
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