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Es gibt kulturelle, ästhetische und politische Handlungsformen, die einer Ökonomie der Zurückhaltung folgen. Handlung erscheint hier nicht nur als freiwilliges, affirmatives Tun, sondern auch als Zusammenspiel von Sich-Zurückhalten (Zaudern, Zögern, Diskretion) und Zurückgehalten-Werden (Nicht-Können, Nicht-Dürfen). Die interdisziplinären Beiträge des Bandes untersuchen ein diskursives Feld entlang der Begriffe Abstinenz, Diskretion, Reserviertheit und Beschränkung mit einem doppelten Fokus: der Askese als innerer, selbst auferlegter Zurückhaltung und der Restriktion als äußerem Zurückgehalten-Werden. Mit Beiträgen u.a. von Giorgio Agamben, Bazon Brock, Sybille
Krämer, Thomas Macho und Joseph Vogl.
Barbara Gronau (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB »Kulturen des Performativen« und lehrt Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
Alice Lagaay (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB »Kulturen des Performativen« und lehrt Philosophie an der Freien Universität Berlin.
WWW: www.sfb-performativ.de
WWW: www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we07/mitarbeiter/gronau/index.html
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... mit Dr. phil. Barbara Gronau und Dr. phil. Alice Lagaay
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Weil die Dinge, die darin zu lesen sind, in keinem anderen Buch stehen. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Die Frage nach Zurückhaltung und Askese wird traditionellerweise vor einem religionswissenschaftlichen Hintergrund diskutiert. Der vorliegende Band ergänzt dies um eine ökonomiezentrierte Perspektive. Askese und Restriktion zeigen ... mehr
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