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Carmen Meinert, Hans-Bernd Zöllner (eds.)

Buddhist Approaches to Human Rights

Dissonances and Resonances
2010, 248 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1263-9
Reihe Interkultureller Humanismus
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The demonstrations of monks in Tibet and Myanmar (Burma) in recent times as well as the age-old conflict between a predominantly Buddhist population and a Hindu minority in Sri Lanka raise the question of how the issues of human rights and Buddhism are related. The question applies both to the violation of basic rights in Buddhist countries and to the defence of those rights which are well-grounded in Buddhist teachings.
The volume provides academic essays that reflect this up to now rather neglected issue from the point of view of the three main Buddhist traditions, Theravada, Mahayana and Vajrayana. It provides multi-faceted and surprising insights into a rather unlikely relationship.
Carmen Meinert (Dr. phil.), sinologist and tibetologist, currently works as a research fellow at the Institute of Advanced Studies in the Humanities (KWI) in Essen (Germany) and teaches at the University of Bochum. Her field of research includes Chinese and Tibetan intellectual and religious history and Buddhist studies.
Hans-Bernd Zöllner (Dr. phil.) teaches East Asian Studies at the Universities of Hamburg and Passau. His research focuses on Theravada Buddhism and politics and on modern history in Burma/Myanmar.
WWW: www.kwi-nrw.de
»[The] transdisciplinary, transcultural, and transreligious approach is the strong point of this book.«
Gudula Linck, Internationales Asienforum, 3-4 (2011)
Buddhism, Human Rights, Intercultural Studies, Cultural Clash, Burma, Thailand, China, Tibet
Comparative Religious Studies, Asian Studies, Chinese Studies, Tibetan Studies
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Interview
... mit Dr. phil. Carmen Meinert und Dr. phil. Hans-Bernd Zöllner
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Unser Buch zum Verhältnis von Buddhismus und Menschenrechten hat nicht den Anspruch, Klarheit zu schaffen, ... mehrsondern aufzuklären, indem es Verwirrung stiftet. Die Menschenrechtsfrage erweist sich hier als eine Art Lackmustest. Sein Ergebnis: ›Buddhismus‹ ist nicht gleich ›Buddhismus‹, sondern höchst vielfältig, widersprüchlich und konstruktiv anregend – und das nicht nur im Blick auf die Lehrinhalte, sondern auch bezüglich der sehr konkreten und politisch bedeutsamen Fragen, die aus dem Verständnis von menschlicher Würde erwachsen.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Besonders die einzelnen Fallstudien aus buddhistisch-gesprägten Ländern und Gesellschaften ermöglichen eine neue Wahrnehmung der dortigen gesellschaftlichen Verhältnisse und ermutigen darüber hinaus den Leser, über ›multiple Grundlagen von Menschenrechtsordnungen‹ neu nachzudenken.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Für den wissenschaftlichen Diskurs ist die Multiperspektivität der Darstellungen bei gleichzeitiger Vermeidung von Beliebigkeit wegweisend. Zugleich wird etwa die Debatte um die ›asiatischen Werte‹ dadurch auf eine fundierte Basis gestellt, dass einige der Debatten um diese Werte in einigen asiatischen Ländern analysiert werden. Der Band ergänzt Publikationen zu eher theoretischen Überlegungen zum Verhältnis von Buddhismus und Menschenrechten, indem u.a. Beispiele der Umsetzung von Menschenrechten durch progressive Buddhisten gegeben werden.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit all jenen, die Anregungen aus dem Buddhismus für die Umsetzung von Menschenrechten in Ihren Gesellschaften nützen könnten: Mit seiner Heiligkeit, dem 14. Dalai Lama, mit dem chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao oder mit den Einzelnen, die die Idee tragen.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Es regt dazu an, eine der zentralen Fragen unserer Welt kritisch zu überdenken und bestärkt dadurch das Engagement für die Rechte und Pflichten der Menschen.
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