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Die Musealisierung der Migration, Joachim Baur Joachim Baur

Die Musealisierung der Migration

Einwanderungsmuseen und die Inszenierung der multikulturellen Nation


2009, 408 S., kart., zahlr. Abb., 34,80 €
ISBN 978-3-8376-1264-6
Reihe Kultur- und Museumsmanagement



Schlagworte:

Museum, Migration, multikulturelle Gesellschaft, Geschichtspolitik, Repräsentation


Adressaten:
Kulturwissenschaft, Geschichte, Museologie, Medienwissenschaft

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Die Musealisierung der Migration hat Konjunktur. Mit kritischem Blick untersucht dieses Buch nun erstmals Formen und Funktionen der verstärkten Repräsentation von Migration in Museen und Ausstellungen. Wie wird die multikulturelle Gesellschaft inszeniert? Welche Interessen und Konflikte treten dabei zutage? Was lässt sich aus Projekten in Übersee für Deutschland und Europa lernen? Mit der Diskussion solcher Fragen leistet die Studie, die sich gleichermaßen an Kulturwissenschaftler, Kulturpolitiker und Museumsmacher wendet, einen wichtigen Beitrag zur Debatte um Geschichtspolitik und Erinnerung in der Einwanderungsgesellschaft.

Joachim Baur (Dr. rer. soc.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und lehrt Museumswissenschaft an der Universität Tübingen. Im Auftrag des Landes Niedersachsen entwickelt er derzeit ein Konzept für die Musealisierung des Grenzdurchgangslagers Friedland.

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Pressestimmen

»Das Buch bietet eine unumgängliche Grundlage für die Diskussion, wie eine nationale Musealisierung der Immigration auch in Deutschland gestaltet werden sollte.«

J. Olaf Kleist, H-Soz-u-Kult, 02.01.2010

»[Dieses Buch liefert] für die gegenwärtigen  ... mehr 

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»Die Art und Weise, wie das Museum mit der Verflechtung von Eigen und Fremd umgeht, ist seit einigen Jahren ein heftig diskutiertes Thema – und dies nicht nur unter Museumswissenschaftlern. Joachim Baurs gründlich recherchierte und umsichtig argumentierende  ... mehr 
   


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Interview



... mit Dr. rer. soc. Joachim Baur

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht. Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Die Musealisierung der Migration ist ein Symptom unserer Zeit. Wenn ein lange ignoriertes Thema, wie Aus- und Zuwanderung, allerorts mit Verve in Bastionen der Hochkultur drängt, dann ist das einen genaueren Blick wert. Man stößt dabei schnell auf kontroverse Debatten um Geschichtspolitik und kulturelle Anerkennung in der Einwanderungsgesellschaft und die Frage, ob Geschichte (noch)  ... mehr 



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