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Ende des 19. Jahrhunderts begannen Mediziner/-innen, Sexualforscher/-innen und Psychoanalytiker/-innen, Störungen der sexuellen Lust bei Männern und Frauen als Krankheiten zu erforschen und zu therapieren. Angetrieben wurden diese Bemühungen von historisch neuen Idealen lustbetonter Heterosexualität und veränderten Erwartungen an die Ehe.
Dieses Buch zeichnet den wissenschaftlichen Diskurs nach und legt seine theoretischen und kulturellen Voraussetzungen offen. Die Dokumentation konkreter Fälle veranschaulicht seine Reichweite und praktischen Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten.
Christa Putz (Dr. phil.) arbeitet als freiberufliche Historikerin mit Schwerpunkt Geschichte der Sexualität und Psychoanalyse in Wien.
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