:   :   :   :      
Neo-Essentialismus in der Gender-Debatte, Barbara Schütze Barbara Schütze

Neo-Essentialismus in der Gender-Debatte

Transsexualismus als Schattendiskurs pädagogischer Geschlechterforschung


April 2010, 272 S., kart., 27,80 €
ISBN 978-3-8376-1276-9
Reihe Gender Studies



Schlagworte:

Pädagogik, Gender, Queer, Bildung, Transsexualität


Adressaten:
Pädagogik, Gender Studies, Kulturwissenschaft

 Bestellen 
Der Gender-Begriff hat in der Pädagogik Karriere gemacht – und gleichzeitig dazu beigetragen, an der Normalität der Zweigeschlechtlichkeit festzuhalten. Auch hier sind also Geschlechtergrenzgänger/-innen normalisierenden Maßnahmen unterworfen worden, die Gewissheit über das eindeutige Geschlecht fordern.
Dieser Band reflektiert den Zusammenhang von Natur und Kultur anhand des pädagogischen und medizinischen Diskurses zu Transsexualismus und rekonstruiert die Verstrickung der Pädagogik im heteronormativen Denken.
Eine bildungstheoretische Kritik am Umgang mit Geschlechtsidentität.

Barbara Schütze (Dr. phil.) war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt und ist jetzt Lehrkraft im Vorbereitungsdienst für berufliche Schulen. Sie lehrt und forscht mit den Schwerpunkten Kritische Pädagogik, Bildungstheorie, Vergleichende Geschlechterforschung/feministische Theorie sowie Queer Theory.

 Volltextsuche (auf libreka!)  Leseprobe (PDF-Datei)

Weiterempfehlen

Empfehlen per E-Mail  Twitter  Facebook  MySpace  studiVZ  Mister Wong  deli.cio.us  Google Bookmarks  Digg  
 
Leserforum

Ihre Meinung zum Buch ist gefragt! Senden Sie uns Ihre Kurzrezension und Sie erhalten eine Gutschrift über 5 € für den transcript-Buchshop!
   


Lesetipps


Miriam Strube
Subjekte des Begehrens

Claudia Vorheyer
Prostitution und Menschenhandel als Verwaltungsproblem

Kathrin Friederike Müller
Frauenzeitschriften aus der Sicht ihrer Leserinnen


Weitere Titel zu:

 

Interview



... mit r. phil. Barbara Schütze

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Die pädagogische Geschlechterforschung braucht Gender, um biologistische Lesarten zu hinterfragen. Aber neue Formen der Essentialisierung des Geschlechts haben den Biologismus längst verdrängt. Meine Arbeit zeigt, dass pädagogische Gender-Diskurse die Renormalisierung der Zwei-Geschlechter-Ordnung vorantreiben und reorganisiert den Gender-Begriff mit dem Ziel einer Sensibilisierung für  ... mehr 



 (nach oben)



:   :   :   :   :