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Freundschaft, Intersubjektivität und Erfahrung, Dominik Krinninger Dominik Krinninger

Freundschaft, Intersubjektivität und Erfahrung

Empirische und begriffliche Untersuchungen zu einer sozialen Theorie der Bildung


2009, 278 S., kart., 30,80 €
ISBN 978-3-8376-1287-5
Reihe Pädagogik



Schlagworte:

Freundschaft, Bildung, Intersubjektivität, Erfahrung


Adressaten:
Pädagogik, Philosophie, Soziologie, Kulturwissenschaft

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Freundschaften entwickeln sich aus einer spezifischen Beziehungspraxis, deren bildungstheoretische Analyse bislang vernachlässigt worden ist.
Dieses Buch widmet sich der empirischen und theoretischen Untersuchung von Gesprächen männlicher Freundespaare und zeigt, dass das freundschaftliche Gespräch als Ort der (Re-)Konstruktion von Erfahrungen, die sich nicht in eine präzise Trennung von Sozialität und Subjekt fügen, zu fassen ist. Intersubjektive Bildung vollzieht sich als gemeinsame Tätigkeit der Freunde. Die Bildung des Freundschafts-Subjekts stellt vermeintliche Dichotomien (z.B. Bildung – Habitus) in Frage und eröffnet wichtige Perspektiven für eine sozial fundierte Theorie der Bildung.

Dominik Krinninger (Dr. phil.), Diplom-Kulturwissenschaftler, lehrt Allgemeine Pädagogik an der Universität Osnabrück. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Bildungstheorie, Theorie der Ästhetischen Bildung sowie Pädagogik und Pragmatismus.

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Pressestimmen

»[D]as Buch [kann] nicht nur als inspirierender Beitrag für eine erziehungs- und sozialwissenschaftliche ›Forschungsgemeinde‹ verstanden werden, sondern auch für Studierende empfohlen werden, die eigene bildungstheoretische Erkundungen empirisch gehaltvoll vornehmen  ... mehr 

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Interview

... mit Dr. phil. Dominik Krinninger

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Freundschaft und Bildung werden auch im wissenschaftlichen Kontext allzu oft als Worthülsen gebraucht. Mein Buch nimmt beide Phänomene empirisch und theoretisch ernst. Es ist eine der wenigen Untersuchungen, die sich auf konkrete freundschaftliche Praxen beziehen und nicht Freunde nach reflexiven Bedeutungszuschreibungen zu ihrer Beziehung befragen. Und es ist mit Sicherheit  ... mehr 



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