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Das »letzte Hemd«, Karen Ellwanger, Heidi Helmhold, Traute Helmers, Barbara Schrödl Karen Ellwanger, Heidi Helmhold, Traute Helmers, Barbara Schrödl (Hg.)

Das »letzte Hemd«

Zur Konstruktion von Tod und Geschlecht in der materiellen und visuellen Kultur


Januar 2010, 360 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 35,80 €
ISBN 978-3-8376-1299-8
Reihe KörperKulturen



Schlagworte:

Textil, Tod, Geschlecht, Politik, Kunst, Kultur


Adressaten:
Kulturwissenschaft, Textilwissenschaft, Kunstwissenschaft, Geschichte, Soziologie, Theologie

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Kleidung macht Körper kulturell sichtbar. Dies gilt auch für das »letzte Hemd«. Bekleidung, Aufbahrung und Verbildlichung sind Inszenierungsformen des Todes, die Bedeutung stiften – staatlich und privat. Aber wie geschieht dies? Ist das »letzte Hemd« beliebig? Auf der Basis welcher Kulturprämissen vollziehen sich Inszenierungen des Todes? Welche besondere Rolle spielt das Textile für Ritus, Kommunikation und Macht?
In diesem Band lenken interdisziplinäre und gendersensible Beiträge den Blick auf vestimentäre Körperbilder und Zur-Schau-Stellungen Toter vom 16. bis zum 21. Jahrhundert – und bereiten damit eine Kulturgeschichte des Totenkleids vor.

Karen Ellwanger (Prof. Dr.) ist Direktorin des Seminars für Materielle und Visuelle Kultur an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind vestimentäre Repräsentationen des Politischen, materielle Kultur und Museum.
Heidi Helmhold (Prof. Dr.) ist Professorin am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Applikationsfelder materieller Kultur in Alltagspraxen, Raum und Intervention sowie NutzerInnenkonzepte von Architektur.
Traute Helmers (Dr. phil.) arbeitet freiberuflich. Ihre Forschungsinteressen gelten der materiellen und visuellen Kultur in alltagsweltlicher Praxis zu Tod, Geschlecht, Trauer und Erinnerung.
Barbara Schrödl (Dr. phil.) ist Universitätsassistentin an der KTU Linz. Ihre Forschungsinteressen gelten der Mediengeschichte der Kunst- und Architekturgeschichte, dem Filmkostüm sowie Fragen im Feld zwischen Film und bildender Kunst.
WWW: Helmhold

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Pressestimmen

»Dies ist ein sehr reichhaltiges Werk, das viele interessante Aspekte einbringt. Es schließt thematisch eine Lücke, macht allerdings auch klar, dass dem Thema ›Totenkleidung‹ mit Sicherheit noch mehr Aspekte abgerungen werden könnten. Fazit: sehr zu  ... mehr 

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... mit Prof. Dr. Karen Ellwanger, Prof. Dr. Heidi Helmhold, Dr. phil. Traute Helmers und Dr. phil. Barbara Schrödl

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Wir wissen nicht, ob die Welt dieses Buch braucht. Ganz sicher braucht es eine Gesellschaft, die sich zunehmend mit Todesphänomenen beschäftigt. Ritualfindungen sind auch in der nachmodernen bzw. ›nachreligiösen‹ Gesellschaft wichtige Prozesse. Mediengeschulte ›letzte Blicke‹ erfordern Darstellungskompetenzen  ... mehr 



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