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Die Ethnographen des letzten Paradieses, Volker Gottowik Volker Gottowik (Hg.)

Die Ethnographen des letzten Paradieses

Victor von Plessen und Walter Spies in Indonesien


Mai 2010, ca. 282 S., kart., zahlr. Abb. und eine Musik-CD, ca. 34,80 €
ISBN 978-3-8376-1332-2
Reihe Kultur- und Medientheorie



Schlagworte:

Film, Indonesien, Kultur, Aneignung, Paradies, Globalisierung, Victor von Plessen, Walter Spies


Adressaten:
Ethnologie, Geschichte, Theater-, Film- und Medienwissenschaften

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Die Südsee: Inbegriff des Paradieses auf Erden – auch für die Schriftsteller, Maler und Musiker, die die indonesische Inselwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts für sich entdeckten.
Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich mit diesen frühen Ethnographen und den kulturellen Aneignungs- und Vermittlungsprozessen, die sie zwischen Ost und West eingeleitet haben. Im Zentrum der Analysen stehen Filme, Fotos und Reisebeschreibungen, die vor allem die Botschaft vermitteln, dass es sich um ein bedrohtes Paradies handelt. Insofern erlauben die Dokumente einen letzten Blick auf eine untergehende Welt – die trotz fortschreitender Globalisierung bis heute Projektionsfläche für Paradiesvorstellungen geblieben ist.
Mit einer Musik-CD von Steffen Schleiermacher.

Volker Gottowik (Dr. phil. habil.) ist Privatdozent am Institut für Ethnologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungsschwerpunkte sind Indonesien und Westafrika. Er interessiert sich vor allem für transkulturelle Prozesse und ihre Bearbeitung in traditionellen und modernen Medien.
 
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