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Der Pop-Mainstream verfolgt von Beginn an das Ziel der optimalen Performance – mit manipulativen Mitteln: Fehlerhaftes wird eliminiert, auch Dilettanten und Amateure haben durch Korrekturen im Timing oder in der Intonation die Chance auf den großen Erfolg.
Dieses Buch erörtert das Phänomen des digitalen Schnitts aus mehreren Perspektiven. Neben einer historischen Annäherung sowie einem ästhetischen Exkurs über analoge und digitale Schnitttechniken stellt es sich der Frage, welche prototypischen Schnittmuster es in der Populären Musik gibt und wie diese von Laien und Experten wahrgenommen und bewertet werden. Auch Produzenten und Tontechniker werden mit in die Diskussion einbezogen. Ein Beitrag zum ästhetischen Diskurs in der Populären Musik.
Immanuel Brockhaus, Pianist, Keyboarder, Komponist, Dozent und Autor, lehrt an der Hochschule der Künste Bern.
Bernhard Weber (Prof. Dr.) ist Dozent für Populäre Musik und Musikpädagogik an der Musikhochschule Lübeck.
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