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Klänge im Zeitalter ihrer medialen Verfügbarkeit, Susanne Binas-Preisendörfer Susanne Binas-Preisendörfer

Klänge im Zeitalter ihrer medialen Verfügbarkeit

Popmusik auf globalen Märkten und in lokalen Kontexten


Juli 2010, 280 S., kart., 27,80 €
ISBN 978-3-8376-1459-6
Reihe Studien zur Popularmusik



Schlagworte:

Populäre Musik, Medien, Kultur, Globalisierung, Diversität, Reproduktion, Digitalisierung


Adressaten:
Musikwissenschaft, Medienwissenschaft, Musikethnologie, Postcolonial Studies, Musikwirtschaft, Kulturpolitik

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Die Digitalisierung hat die Debatten um Segnungen und Gefahren medialer Verfügbarkeit auf die gesellschaftliche Agenda gesetzt. Der freie Umgang mit kulturellen Errungenschaften der Menschheit und das erodierende Urheberrecht bestimmen die Auseinandersetzungen um die Legitimität kultureller Praktiken. Musik und Klänge stehen dabei im Zentrum – insbesondere Popmusik spielt eine dominante Rolle.
Medientechnologien und Medienunternehmen machen Musik aus jeder Zeit und von überall verfügbar und stellen – seit nunmehr etwa 100 Jahren – maßgebliche Voraussetzungen ihrer kulturellen Globalisierung dar.
Das Buch nimmt die mediale Reise eines melanesischen Wiegenliedes zum Anlass, erstmals den Folgen von technischer Speicherung, Bearbeitung und Aneignung in verschiedenen musikkulturellen Kontexten und Segmenten der Musikwirtschaft umfassend nachzugehen.

Susanne Binas-Preisendörfer (Prof. Dr. phil.) lehrt und forscht zu »Musik und Medien« am Institut für Musik der Universität Oldenburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte und Theorie mediatisierter Musikformen, Musik und Globalisierung, Musikwirtschaft, Jugendkulturen und populäre Musik, Kultur- und Kunstpolitik.

 Leseprobe (PDF-Datei)  

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... mit Prof. Dr. phil. Susanne Binas-Preisendörfer

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Populäre Musikformen müssen sich heute ihren Platz im Wissenschaftsbetrieb nicht mehr erkämpfen. Wer über sie nachdenkt oder schreibt, hat jedoch vielerlei disziplinäre Barrieren zu überwinden: ethno- und eurozentrische Postulate und insbesondere die medienfeindlichen Konzeptionalisierungen von Musik in der Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Das Buch leistet  ... mehr 



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