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Jung – rechts – unpolitisch?, Stefan Dierbach Stefan Dierbach

Jung – rechts – unpolitisch?

Die Ausblendung des Politischen im Diskurs über Rechte Gewalt


Juli 2010, 298 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1468-8
Reihe Theorie Bilden



Schlagworte:

Rechte Gewalt, Jugend, Rechtsextremismus, Pädagogik, Politik


Adressaten:
Sozialpädagogik, Politik, Soziologie, Psychologie, Kriminologie und die interessierte Öffentlichkeit

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Ist Rechte Gewalt nicht mehr als eine altersbedingte Krisenreaktion? Aufgrund des meist jungen Alters der Täter wird bei der Analyse rechter Gewalttaten oft angenommen, dass diese nicht primär ideologisch begründet sind.
Stefan Dierbach zeigt auf, welche Risiken mit einer solchen Diagnose von »Jugendgewalt« im Hinblick auf ein Verständnis der Akteure als bewusst handelnde Subjekte verbunden sind. Er verweist in diesem Zusammenhang besonders auf das Problem einer Ausgrenzung des Politischen und der Ausblendung der Opfer innerhalb der Ursachenforschung. – Eine engagierte Studie für alle, die sich abseits gängiger Erklärungsmuster mit dem Thema »Jugend, Gewalt und Rechtsextremismus« beschäftigen wollen.

Stefan Dierbach (Dr. phil.), Diplom-Pädagoge, arbeitet als Lehrer in Hamburg. Der Schwerpunkt seiner bisherigen Forschungstätigkeit liegt in den Bereichen Jugend, Gewalt und Rechtsextremismus.

 Leseprobe (PDF-Datei)  

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... mit Dr. phil. Stefan Dierbach

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Die Welt braucht dieses Buch, weil es einen wichtigen Beitrag liefert zur Diskussion über das virulente Problem des rechtsideologischen Extremismus. Keine Gesellschaft kann es sich leisten, sich der Forschung nach den Ursachen derartiger Aktivitäten zu verweigern, am allerwenigsten die deutsche. Somit betrifft das Thema dieses Buches alle Menschen, die sich dem Erhalt eines demokratischen  ... mehr 



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