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Das Internet steht nach seiner kurzen Entwicklung an einer entscheidenden Schwelle: der Lösung des Anonymitätsproblems im Netz. Christoph Engemann analysiert, warum die Nutzung der Potenziale, die sich mit E-Business und E-Government verbinden, vor einem gemeinsamen Problem steht: der rechtsgültigen Authentifizierung der User. Es wird gezeigt, dass die Lösung dieses Problems schon seit Jahren den Mittelpunkt der Anstrengungen wirtschaftlicher und politischer Akteure wie Microsoft und der Liberty Alliance und nicht zuletzt der Regierungen selbst bildet. Mit vertiefter wechselseitiger Vernetzung stehen hier Wandel der Verhältnisse zwischen Staat und Gesellschaft, zwischen Bürokratie und Subjektivität an, die in dieser hochaktuellen Studie in einer Engführung marxscher Werttheorie und foucaultscher Machtanalyse kritisch beleuchtet werden.
Christoph Engemann (Dipl. Psych.) ist Ph.d Fellow an der Graduate School of Social Sciences Universität Bremen; ab 2004 Non-Residential-Fellow am Center for Internet and Society (cis) der Stanford Law School.
Pressestimmen
»Wer auf der Suche nach einer überzeugenden Erklärung ist, was Microsoft und Intel mit Trusted Computing vorhaben, sollte sich dieses Buch unbedingt anschauen. Die überraschendste Erkenntnis dabei ist, dass das im Titel geführte Electronic Government, ... mehr
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