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Meistgenutzte Suchmaschine, weltgrößter Datensammler, teuerstes Medienunternehmen – es liegt nahe, »Google« als Supermacht zu bezeichnen. Und doch greift diese Beschreibung zu kurz.
Unter Bezug auf Michel Foucault sowie die Akteur-Netzwerk-Theorie entwickelt Theo Röhle ein präzises, relationales Verständnis von Macht, das den Blick auf die vielfältigen Interaktionen der beteiligten Akteure öffnet und ein komplexes System von Verhandlungen zutage fördert. Eine zeitgemäße Analyse digitaler Medienmacht an der Schnittstelle von Medienwissenschaft, Informationswissenschaft und Surveillance Studies.
Theo Röhle (Dr. phil.) ist Postdoktorand am Graduiertenkolleg »Automatismen« an der Universität Paderborn. Seine Forschungsschwerpunkte sind Science and Technology Studies, digitale Wissensordnungen, Überwachung und Macht.
WWW: Uni Paderborn
Pressestimmen
»In die Flut der verzückten bis dämonisierenden Bücher über die Suchmaschine Google hat der Medienwissenschaftler Röhle nun eine erfrischend kühle Machtanalyse eingerückt. [Der Autor] exerziert das theoretische Programm Michel Foucaults, nach dem Macht ... mehr
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