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Dagmar Danko

Kunstsoziologie

2012, 152 S., kart., 12,80 €
ISBN 978-3-8376-1487-9
Reihe Einsichten
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Die Kunstsoziologie wird aktuell wiederentdeckt. In Zeiten der Ästhetisierung des Sozialen rückt die Untersuchung des Verhältnisses von Kunst und Gesellschaft verstärkt in das Zentrum der Gesellschaftsanalyse.
Dieser Band bietet eine kompakte und didaktisch durchdachte Einführung in das Lehr- und Forschungsgebiet der Kunstsoziologie. Er gibt einen Überblick über die wichtigsten klassischen und aktuellen Theorien und Autoren und trägt dazu bei, neue Perspektiven auf Kunst und Gesellschaft zu entwickeln. Ein unverzichtbarer Begleiter für Studium und Lehre.
Dagmar Danko (Dr. phil.) lebt und arbeitet als Soziologin in Freiburg und Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst- und Kultursoziologie, Handlungstheorie, allgemeine soziologische Theorie sowie französische Theorie und Soziologie. Bei transcript erschien 2011: »Zwischen Überhöhung und Kritik. Wie Kulturtheoretiker zeitgenössische Kunst interpretieren«.
»Die Publikation stellt die Geschichte einer Forschungsrichtung vor, die im 19. Jahrhundert avant la lettre – will heißen vor Herausbildung der Disziplin der Soziologie um 1900 – begann und aktuell wiederentdeckt wird.«
Kunstbulletin, 1-2 (2013)
»›Kunstsoziologie‹ hält was es verspricht. In einer kurzweiligen Lektüre werden die Lesenden zu den Anfängen der Kunstsoziologie geführt, mit wesentlichen Schwerpunkten bekannt gemacht und darüber hinaus mit gegenwärtigen Forschungsfragen konfrontiert.«
Andreas Hudelist, www.socialnet.de, 18.12.2012
»Danko gelingt es, die Dichte des intellektuellen Materials unangestrengt aufzuschließen und mit Hilfe geschickter Entscheidungen in der Selektion der präsentierten Ansätze die Ahnung zu vermitteln, dass in den Fragestellungen der Kunstsoziologie Antworten schlummern, die weit über die Grenzen einer Bindestrichsoziologie hinaus Wirkung entfalten können.«
Michael Hutter, Sociologia Internationalis, 50/1-2 (2012)
»Das Buch der Soziologin Dagmar Danko bietet einen kompakten und didaktisch aufbereiteten Ein- und Überblick in das Lehr- und Forschungsgebiet der Kunstsoziologie.«
Gerrit Höfferer, BÖKWE, 4 (2012)
»Eine gelungene Handreichung für die weitere Debatte über das Verhältnis von Künsten und Gesellschaft.«
Lutz Hieber, Süddeutsche Zeitung, 30.08.2012
»Eine fesselnde, gut lesbare Studie, die die Schwierigkeiten, die der soziologische Umgang mit den Künsten mit sich bringt, keineswegs leugnet, aber diese doch als Herausforderung verstanden wissen möchte.«
Ursula Homann, ekz Bibliotheksservice, 8 (2012)
»Danko gelingt es, die Dichte des intellektuellen Materials unangestrengt aufzuschließen und mit Hilfe geschickter Entscheidungen in der Selektion der präsentierten Ansätze die Ahnung zu vermitteln, dass in den Fragestellungen der Kunstsoziologie Antworten schlummern, die weit über die Grenzen einer Bindestrichsoziologie hinaus Wirkung entfalten können.«
Michael Hutter, Sociologia Internationalis, 50/1-2 (2012)
Besprochen in:
junge Welt, 17.10,2012
BA- und MA-Studiengänge der Soziologie, Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft
Einführungen und Seminare in Soziologischer Theorie, Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Kunsttheorie sowie Veranstaltungen zu »Kunst und Gesellschaft«
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Aus dem Medienecho
»Eine gelungene Handreichung für die weitere Debatte über das Verhältnis von Künsten und Gesellschaft.«
Lutz Hieber, Süddeutsche Zeitung, 30.08.2012
Interview
... mit Dr. phil. Dagmar Danko
1. Warum ein Studienbuch zu diesem Thema?
Es gibt keine Gesellschaft ohne Kunst! Genau das erforscht die Kunstsoziologie: Welche Bedeutung hat Kunst für die Gesellschaft, wer macht Kunst, in welchem Kontext und für ... mehrwen? Die Forschungslandschaft ist rege, und nach Jahrzehnten, in denen keine deutschsprachige Einführung in die Kunstsoziologie veröffentlicht wurde, ist es mehr als notwendig, diese systematisch vorzustellen und eine aktuelle Orientierungshilfe zu bieten.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Erstens ist darin die Entwicklung der vergangenen zwanzig Jahre nachzulesen; zweitens wird auf die französische Kunstsoziologie eingegangen, die – von Bourdieu abgesehen – in Deutschland bislang nur wenig Beachtung fand. Drittens ist das Buch nicht nur eine reine Überblicksdarstellung, denn ich unternehme auch einen Vergleich der Kunstsoziologien des Franzosen Pierre Bourdieu, des US-Amerikaners Howard S. Becker und des Deutschen Niklas Luhmann, welcher so noch nicht geleistet worden ist.
3. Welche Bedeutung kommt diesem Thema innerhalb des Fachgebiets und der wissenschaftlichen Ausbildung zu?
Im deutschsprachigen Raum gab es lange kein Einführungsbuch mehr, obwohl hierzulande viele Kunstsoziologen/-innen aktiv sind. Gerade in der Ausbildung musste dabei oft auf Texte zurückgegriffen werden, die den Stand der Dinge nicht mehr wiedergeben. Zudem erlangt die Kunstsoziologie mit der Gründung des entsprechenden Arbeitskreises in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie seit 2010 neue Sichtbarkeit. Diese Entwicklung möchte das Einführungsbuch begleiten und fördern.
4. Ihr Tipp zur weiterführenden Lektüre?
Nathalie Heinich (2001): ›La sociologie de l'art‹, Paris: La Découverte – als Einführung eine echte Wegmarke! Im Erscheinen sind das Themenheft Nr. 1-2, Band 50 der ›Sociologie Internationalis‹ zu aktuellen Positionen in der Kunstsoziologie (Herbst 2012), das gleichnamige Einführungsbuch meines österreichischen Kollegen Alfred Smudits (2013, Oldenbourg Verlag München) und die neue Reihe ›Kunst und Gesellschaft‹ bei VS.
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