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Franz Walter

Gelb oder Grün?

Kleine Parteiengeschichte der besserverdienenden Mitte in Deutschland
2010, 148 S., kart., 14,80 €
ISBN 978-3-8376-1505-0
Reihe X-Texte
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In den letzten Jahren war viel von der Krise der Volksparteien die Rede. Den Nutzen hieraus zogen unzweifelhaft die Parteien der besserverdienenden Mitte: die FDP hier, die Grünen dort. Aber wie stabil ist die Hausse der beiden Parteien? Was verbindet ihre Anhänger, was trennt sie – sozial, lebensweltlich und politisch? Freie Demokraten und Grüne werden im Mehrparteiensystem die entscheidenden Scharniere der Koalitionsbildung sein. Aber was bedeutet das für die Zukunft der bundesdeutschen Gesellschaft?
Franz Walter (Prof. Dr.) ist Direktor des Instituts für Demokratieforschung an der Universität Göttingen. Er publiziert vor allem zur Geschichte und Entwicklung der deutschen Parteien, u.a. regelmäßig auf SPIEGEL ONLINE. Bei transcript erschien zuletzt sein Buch »Im Herbst der Volksparteien?« (2009).
WWW: www.demokratie-goettingen.de
»Unverzichtbar für alle, die die politische DNA verstehen müssen.«
Griephan Briefe, 26.04.2010
»Franz Walter [...] schreibt mit spitzer Feder. Es ist ein Vergnügen, ihm zu folgen.«
André Bornemann, www.bookstorecore.de, 23.04.2010
»Sie koalieren nicht, schon gar nicht freiwillig. So steht es im jüngsten Parteibericht ›Gelb oder Grün?‹, der hier und da die schrille Komik eines Gesellschaftsreports hat. Und doch handelt es sich dabei um eine grundseriöse Studie des Göttinger Parteienforschers Franz Walter, der hier die intellektuelle Freude am Gegenstand kaum verbirgt.«
Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT, 29.04.2010
»Franz Walter sieht Deutschland am Beginn einer notwendigen Diskussion über die Zukunft des Parlamentarismus in Deutschland und hat mit dem jetzt vorgelegten Essay erneut komprimierte und faktenreiche Denkanstöße dafür geliefert.«
Michael Rösener, Mindener Tageblatt, 04.05.2010
»Was Walter gut herausarbeitet, sind die Zerwürfnisse: Die Grünen beschimpfen die FDP als ›marktradikales Zerrbild ohne Maß und Mitte‹, umgekehrt halten Liberale die Grünen für staatsfixiert.«
Kölner Stadt-Anzeiger, 25.06.2010
»Ein uneingeschränkt zu empfehlendes, pointiertes Essay, das zu lesen Vergnügen bereitet und Erkenntnisgewinn verschafft.«
Prof. Dr. Walter Wangler, www.socialnet.de, 28.07.2010
»Erkenntnisreiche Darstellung.«
Klaus Hohlfeld, ekz-Informationsdienst
»Was [...] tun, wenn Umfrageergebnisse allzu niedrig oder geradezu erschreckend hoch sind? Man mag Westerwelle und Özdemir raten, das neue Buch des Göttinger Politikwissenschaftlers Franz Walter zu lesen.
Amüsant sind seine Bemerkungen [...] allemal – und sie könnten für beide Parteien lehrreich sein.«
Susanne Kailitz, Das Parlament, 25.10.2010
»Gut, dass es Franz Walter gibt.«
Patrick Tiede, Kieler Nachrichten, 06.12.2010
»Walter bleibt mit ›Gelb oder Grün?‹ seiner Linie treu und verbindet einmal mehr gekonnt eine essayistische Ausdrucksweise mit wissenschaftlicher Exaktheit. Es ist diese Mischung, [...] die die Studie äußerst lesenswert macht.«
Christoph Weckenbrock, Forum Politikunterricht, 3 (2010)
»Insgesamt bringt die Lektüre des Buches den/die LeserIn dazu, die oft postulierte These von den Grünen als den neuen Liberalen noch einmal zu überdenken und stärker zu präzisieren.«
Thilo Scholle, spw – Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft, 5 (2010)
»Höchst lesenswert, nicht nur für die Anhänger beider Parteien!«
Bernhard Lübbers, Buchprofile/Medienprofile. Medienempfehlungen für die Büchereiarbeit, 56/1 (2011)
Besprochen in:
rhein-main-magazin, 9 (2010)
Journal of Contemporary European Studies, 18/3 (2010), Hartwig Pautz
Forum Kommune, 2 (2011), Eike Hennig
FDP, Grüne, Westerwelle, Fischer, Mitte
Politikwissenschaft, Geschichte, Soziologie und die interessierte Öffentlichkeit
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Aus dem Medienecho
»Eine grundseriöse Studie des Göttinger Parteienforschers Franz Walter, der hier die intellektuelle Freude am Gegenstand kaum verbirgt.«
Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT, 29.04.2010
Interview

... mit Prof. Dr. Franz Walter
1. »Bücher die die Welt nicht braucht«. Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Die Darstellung ist kompakt und nicht ausufernd. Man kann das Buch auch im Zug lesen, ohne zu leiden. Zuweilen wird man sich ärgern, dabei ... mehraber nicht langweilen. Jedenfalls hoffe ich das alles.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Geschichtliche Forschung und politikwissenschaftliche Analyse sollen zusammen gebracht werden. Und Grüne wie Liberale rücken als verwandte Parteifamilien perspektivisch ebenfalls stärker zusammen – ohne dass die normativen Differenzen bei affinen sozialen Lagen ausgeblendet sind.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in aktuellen Debatten in Wissenschaft und Gesellschaft zu?
Nun, man wird in den nächsten Wochen, aber auch noch in den nächsten Jahren über die Scharnierrolle von Grünen und Gelben in der Koalitions- und Regierungsbildung reden. Insofern sind diese beiden Parteien zentrale Gegenstände in Publizistik und Parteienforschung.
4. Welche besonderen Aspekte kann die wissenschaftliche Betrachtung in die öffentliche Diskussion einbringen?
Auch die interessierte Öffentlichkeit möchte ja wissen, was dran ist am Topos von der ›neuen Bürgerlichkeit‹, an den ›Ängsten der Mitte‹, an den Möglichkeiten und Grenzen schwarz-grüner Kooperation, was von den Aussichten des Liberalismus in nachindustriellen Gesellschaften zu halten ist. Davon eben handelt dieses Buch.
5. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Karl-Hermann Flach. Aber das geht leider nicht mehr.
6. Ihr Buch in einem Satz:
Klein, fein, besser verdienend, elitär: Die avancierte Mitte und ihre politischen Parteien.
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