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Claudia Mareis

Design als Wissenskultur

Interferenzen zwischen Design- und Wissensdiskursen seit 1960
2011, 450 S., kart., zahlr. Abb., 32,80 €
ISBN 978-3-8376-1588-3
Reihe Studien zur visuellen Kultur
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Design gilt zunehmend als autonome Wissenskultur. Diese Sichtweise folgt einerseits epistemologischen Prämissen, andererseits befördert sie strategische Interessen hinsichtlich der disziplinären Autonomie des Feldes. Dabei werden die demarkierten Grenzen zwischen Design, Kunst und Wissenschaft in Frage gestellt und unter dem Leitmotiv eines Design Turns neu ausgehandelt.
Claudia Mareis zeichnet Interferenzen zwischen Design- und Wissensdiskursen seit dem »Design Methods Movement« in den 1960er Jahren nach und trägt damit zur Erforschung historischer Einflüsse bei, welche die aktuellen Wissensdebatten in Designtheorie und -forschung prägen.
Claudia Mareis (Dr. phil.), Design- und Kulturwissenschaftlerin, forscht bei eikones an der Universität Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gestaltungs- und Designtheorien im 20. Jahrhundert, die Geschichte und Pragmatik von Ideenfindungs- und Kreativitätstechniken sowie zeitgenössisches Grafikdesign und Illustration. Sie ist Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF).
WWW: http://zwei-null.ch
WWW: www.eikones.ch
»Mareis' wissenschaftshistorische Einordnung der verschiedenen Disziplinen ist zweifellos eine notwendige Selbstreflexion für die gestalterische Praxis.«
PAGE, 10 (2011)
»Gelingt es dem Design, durch die Praktiken des Entwerfens zu einer eigenständigen Wissenskultur zu gelangen? Um solche Fragen zu beantworten, braucht es einen distanzierten Blick. Claudia Mareis hat ihn.«
Hochparterre, 8 (2011)
Besprochen in:
form, 239 (2011)
Design, Designforschung, Wissenskultur, Kunst, Wissenschaftsgeschichte
Designwissenschaft, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Ingenieurwissenschaften, auch Studierende in Design und Kulturwissenschaften
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Nominierung  Das Buch ist nominiert für den Design Preis Schweiz 2011 in der Kategorie »Research«.
Aus dem Medienecho
»Gelingt es dem Design, durch die Praktiken des Entwerfens zu einer eigenständigen Wissenskultur zu gelangen? Um solche Fragen zu beantworten, braucht es einen distanzierten Blick. Claudia Mareis hat ihn.«
Hochparterre, 8 (2011)
Interview

... mit Dr. phil. Claudia Mareis
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil die ›Objektivierung des objektivierenden Subjekts‹ (Bourdieu) dem Design gut ansteht.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? ... mehr Eine historisch fundierte Perspektive auf die Gestaltung von morgen.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Eine grundlegende: Designforschung bearbeitet relevante Themen mit praxisnahen Ansätzen. Doch erst ein kritisches Geschichtsbewusstsein ermöglicht innovativen Weitblick.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Gottfried Wilhelm Leibniz.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Wie aus Design Forschung wurde.
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